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Boca del Tigre

Ich hatte von einer Frucht gehört, die „Cacao de Agua“ oder Flusskakao genannt wird und sehr stark der Frucht des Kakaobaums ähnelt.

Choco-Story, das Schokoladenmuseum in Brügge, wollte diese Frucht natürlich sehen und etwas mehr darüber erfahren.

Die Form entspricht die der Kakaoschote. Die Schale der Frucht ist allerdings von einer Art Velours überzogen, wie der „Capuaçu“ in Brasilien.
Im Innern ist auch eine Reihe von Bohnen angeordnet, um die Mitte verteilt, genau wie beim Kakao.

Äußerlich gleichen die Bohnen denen des Kakaos. Doch innen enthalten sie eine sirupartige Flüssigkeit, in etwa wie das Fruchtfleisch des Kakaos, und einen härteren Bereich in der Form eines Blütenblatts.

Die Blume des Flusskakaos ist in einer Art Schote enthalten, die sich öffnet und eine schöne rote Blüte zum Vorschein bringt, wenn man das Ende verdreht oder sie auf eine harte Fläche schlägt.

Die Warao-Indianer verzehrten das Innere dieser Bohnen.

Heute hat sich ihr Lebensstil geändert. Sie fahren nicht mehr mit Pirogen und fischen kaum.

Denn sie erhalten vom venezolanischen Staat mit Motoren ausgerüstete Polyesterboote, Kühlschränke und Waschmaschinen. Und dies nur, damit wieder dieselbe Regierung gewählt wird.

Sie leben noch in offenen Hütten auf Stelzen, die nur mit einem Dach versehen sind, sie sind jedoch nicht mehr autark.

Sie wurden von Subventionen abhängig und sind auf Hilfsleitungen angewiesen.
Erstaunlich ist, dass sie kein spanisch sprechen.

In der „Boca del Tigre“ gibt es dagegen noch einige andere Einwohner.
Wie Bernadina La Cruz Perez. 

Sie kam mit ihrem Mann aus Britisch-Guiana. Sie haben ein richtiges kleines Holzhaus mit Räumen und auch kleinen „Schlafzimmern“.
 

Sie hat Kakao in ihrem Garten. „Calabacillo Forastero“.

Mit diesem Kakao bereitet sie ein Getränk zu. Die Kakaobohnen werden geröstet dann mit einer kleinen Eisenmühle gemahlen.
Die so erhaltene Kakaopaste wird zu kleinen Kugeln geformt, die sie trocknen lässt.
Für die Zubereitung des Schokoladengetränks raspelt sie eine Kugel zu Pulver.
Sie gibt Zucker, Mehl und Milch hinzu (oder manchmal Milch aus geraspeltem Kokosfruchtfleisch).

Sie spricht nicht die Sprache der anderen Indianer, aber sehr gut Englisch und Spanisch.
Genau wie ihre Kinder, doch sie gehen nicht in die Schule, denn es gibt keine in der Nähe.

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Das Team will diesmal den „Flusskakao“ entdecken Von links nach rechts: Jacky Vergote, Mathieu Brees, Agustin Otegui, Eddy Van Belle, Dominique Persoone

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Ankunft in Boca del Tigre

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Unser erste Schote des „Cacao de Agua“

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Dies sieht aus wie richtiger Kakao

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Das Innere einer Bohne

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Der Cacao de Agua wächst entlang von Flüssen

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Die geschlossene Blüte hat die Form einer Schote

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Geöffnet ist sie wunderschön

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Eine Hütte der Warao-Indianer

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Der Innenbereich einer Hütte

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Andere Innenräume

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Eine Gasse zwischen den Hütten

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Wir verlassen das Dorf

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Bernardina La Cruz Perez mit Eddy Van Belle von Choco-Story

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Eine Schote von hinter der Hütte. Sie ist klein!

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Die Kakaomasse in Kugelform

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Bernardina raspelt eine Kugel

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Das Getränk ist fertig

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Tasse mit Schokoladengetränk

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Das Frühstück der Warao-Indianer

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Schmeckt das auch gut?

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Das ist doch etwas sonderlich!