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Trinidad und Tobago

Dies sind vor allem zwei Inseln, Trinidad und Tobago.

Die Gesamtfläche beträgt ± 5.000 km2 und die Bevölkerung zählt 1,3 Millionen Einwohner, wovon ungefähr 40% Neger (die mit der Sklavenverschiffung kamen), 40% der Personen stammen aus Ostindien (siehe weiter unten) und 20% sind Völker anderer Herkunft.

Trinidad

Christoph Kolumbus gab Trinidad diesen Namen im Jahre 1498. Denn als er die Küste erreichte, sichtete er eine Insel mit drei Bergen, daher der Name.

Trinidad befindet sich neben Venezuela und genau vor der Mündung des Orinoco.

Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass die alten, in Trinidad lebenden Völker mit Kakao zu tun hatten, als er sich im Amazonasbecken verbreitete.

Doch es gibt keine Spur davon.

Zu dieser Zeit waren die Eingeborenen Arawaks und Kariben.
Davon gibt es noch ein paar Hundert.

Dagegen fanden wir dort Mahlsteine. Ein großer flacher Stein mit einer Aushöhlung.

Und man stelle sich vor, dass der „Mano“, also der Stein, der zum Zerkleinern diente, ein polierter Mörser aus der Jungsteinzeit war!

Die Zivilisation des polierten Steins kannte offenbar keinerlei Grenzen, da wir diesen bereits bei einer anderen Reise in Belize und Guatemala gesehen hatten.

Der Kakaobaum soll ab 1525 von den Spaniern nach Trinidad gebracht worden sein.
Es handelte sich dabei um Criollo.

Doch 1727 gab es eine Katastrophe, über die man bislang noch nichts weiß, bei der nahezu alle Bäume zerstört wurden.
Wir wissen nicht, ob es ein Hurrikan, eine Dürre oder eine Baumkrankheit war.
Die Hypothese eines Hurrikans ist die wahrscheinlichste.

Gegen 1750 sollen spanische Kapuzinerbrüder den Forastero eingeführt haben.

Und manche sagen, die Kreuzung der Criollos, die die Katastrophe überlebten, mit den eingeführten Forasteros, hätten ein Hybrid hervorgebracht, den Trinitario.

Andere sagen allerdings, das Hybrid selbst sei angepflanzt worden, und es würde aus Venezuela stammen.

Die Kakaoproduktion entwickelte sich nach und nach.

Als die Sklaverei im Jahre 1834 abgeschafft wurde, schiffte man Arbeitskräfte aus Ostindien mit dem Versprechen heran, dass sie nach 5 Jahren Arbeit in den Plantagen ein Stück Land erhalten würden.

Die durchschnittliche Produktion lag bei 5 Säcken zu 165 Pfund trockenen Kakaos je 1.000 Bäumen, also ± 375 kg pro Hektar.

In manchen Fällen begleiteten andere Kulturen den Kakaoanbau oder ersetzten ihn, wie Kokos, Zucker und Kautschuk.

In den Jahren 1900 erreichte die Produktion der Insel 34.000 Tonnen.

Von 1930 bis 1936 wählte Francis Pound die besten Kakaosorten aus, die er anhand von Ergiebigkeit, Größe der Bohnen usw. ausmachte, um die ICS-Sorten (Imperial College Selection) zu schaffen.

In 1937-38 verwüstete der Hexenbesen (witches broom/escoba de brujas) die Bäume.
Daraufhin suchte man resistentere Bäume in Ecuador und Peru und testete sie auf Barbados, dann auf Trinidad.

Um 1949 wurden mit den Upper Amazonas auch Hybride geschaffen
(PA Parinera river).

1930 wurde das Imperial College of Tropical Agriculture gegründet.

Es kamen zahlreiche Wissenschaftler. Danach wurde in Ghana und Malaysia eine ähnliche Einrichtung gründet.

1962 wurde das Land in die Unabhängigkeit entlassen und es wurde die University of West Indies mit einer Cocoa Research Unit ins Leben gerufen.
Zwischen 1960 und 1980 schuf William Freeman die TSH (Trinidad Select Hybrids).

Die Cocoa Research Unit von Trinidad verfügt heute über eine der größten Banken mit Kakaosorten weltweit.
Doch in der Form von Bäumen, daher gehen im Laufe der Jahre einige Sorten verloren.

Heute produziert Trinidad einen Kakao, der als Edelkakao betrachtet wird.

Er wird daher zu einem Preis über dem Weltmarktkurs verkauft.

Die derzeitige Produktion des Landes variiert je nach Quelle von 400 Tonnen bis 800 Tonnen.

Die Sorten, denen man heute am meisten begegnet, sind

         TSH 919     wechselt von grün auf gelb
         TSH 1188   wechselt von lila auf orange
         TSH 1076   wechselt von dunkelbraun auf rot-orange

Doch es gibt noch die ICS, die sehr guten Kakao hervorbringen.

Das größte Problem, das sich der Landwirtschaft heute stellt, ist und bleibt die geringe Ausbeute und daher einerseits das geringe Interesse der Jugend an dieser Arbeit und andererseits die Konkurrenz der Ölindustrie, die besser bezahlt.

Der Kakaotanz

Der Ursprung dieses Brauchs geht auf die Zeit zurück, in der die Bohnen mit einer dünnen Schicht aus Lehm bedeckt wurden, um sie vor Angriffen von Mikroorganismen zu schützen.

Der Ton wurde auf einem Haufen Bohnen verstreut, die dann mit den Füßen vermischt wurden bzw. es wurde darauf getanzt.
Dies verleihte den Bohnen einen schönen Glanz.

Trinidad
Plantage in Trinidad

Trinidad
Kakaosorten

Trinidad
Kakaosorten

Trinidad
Gärbecken

Trinidad
Gärbecken

Trinidad
Der trockene Kakao

Trinidad
Tanz des Kakaos

Trinidad
Kakao bei der Gärung

Trinidad
Gut gegärter Kakao

Trinidad
Eine Sorte mit besonderer Farbe

Trinidad
Kakaosorten

Trinidad
Kakaosorten

Trinidad
Kakaosorten

Trinidad
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