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  Die Tikul-Plantage in der Nähe von Mérida

Im Oktober 2008 gab Belcolade grünes Licht für den Beginn des Anlagenbaus auf dem in Yucatán gekauften Gelände.

Zur Erinnerung befinden wir uns an der Puuc-Straße zwischen zwei Mayastätten: Xlapak und Labná.

Folglich war es logisch, dass sich auf unserem 300 Hektar großen Gelände auch Ruinen befanden.

Tatsächlich stehen auf jedem Hügel des Geländes welche davon. Kürzlich wurden Mauern entdeckt, die über einen Meter hoch sind. An deren Fuße fanden wir Metates, Teile von Töpferwaren und ein Amulett.

Wir machten es zum Symbol und Logo der Plantage.

Diese wird jeden Tag etwas größer. Wir haben bereits 10 Hektar Gelände bebaut (1.000 Kakaobäume/ha, also 10.000 Kakaobäume).
20 weitere Hektar wurden bereits entwaldet, und es wurden Bäume wie Zedern und Mahagonis gepflanzt.

Es stehen 20.000 Kakaobäume bereit, um auf diesen 20 Hektaren gepfropft und gepflanzt zu werden.

Um Schatten zu spenden pflanzten wir an:

  • 2.000 Yuccas (Maniok)
  • 4.000 Bananenstauden
  • 10.000 Zedernbäume
  • 5.000 Mahagonibäume

Später wird alle 3 Meter ein Kakaobaum, alle 6 Meter ein Zedernbaum und alle 12 Meter ein Mahagonibaum stehen.

Eine große zu bekämpfende Plage war eine Ameisenkolonie, die den Stiel der Blätter der Kakaobäume einkerbte, um den Pflanzensaft auszusaugen.

Diese Ameisen wurden erfolglos bekämpft, bis bemerkt wurde, dass sie im Innern der „Dzizilche-Büsche“ lebten, die wir stehen gelassen hatten, um den kleinen Kakaobäumen Schatten zu spenden. Wir mussten sie alle abschneiden.

Alle gepfropften Kakaosorten sind des Typs Trinitario oder Rubio oder Criollo, also von bester Qualität.

Aber man muss noch 3 bis 4 Jahre warten, bis erstmals geerntet werden kann.

Aus diesem Grund wurden auch „Habanero-Chilis“ angepflanzt (14.000 Pflanzen im Freien und 4.000 Pflanzen in einem Gewächshaus), deren Ernte die Kosten der Plantage während dieser Wartezeit bezahlen dürfte.

Ich denke dabei übrigens, man sollte sie besser verkaufen und nicht essen, denn nachdem ich nur ein kleines Stück probiert hatte, brannten meine Zunge und mein Gaumen stundenlang.



Zugang zum Gelände



Die Küche für die Arbeiter und ihr Fahrzeug für den Transport vom Dorf zur Plantage


Wasserpumpe



Büros + 2 Zimmer



Gepflasterter Weg mit dem Haus des Nachtwächters und dem Stall für die 2 Pferde im Hintergrund



Entfernen des Gestrüpps



Von Gestrüpp befreites Gelände



Bananenstaude und kleine Kakaobäume



Herr Agustin Otegui, mexikanischer Aktionär der Puratos-Gruppe, Eddy Van Belle, Stefan Vervliet, Verantwortliche der BU Kakao, Mathieu Brees, belgischer Chocolatier, der das Projekt in Mérida verwaltet



Die Plantage



Bananenstaude + Zedern für den Schatten und kleine Kakaobäume



Bereits ± 1 m hoher Kakaobaum



Gewächshaus mit 2.000 Chilisetzlingen



Die Pimente



Kakaobaum, dessen Blätter gefallen sind



Galerie im Baum, wo die Ameisen leben



Der Aufstieg zum Gipfel eines der Hügel auf dem Gelände



Mauer der Mayas, die vor Kurzem entdeckt wurde



Metate der Mayas



Behauener Stein



Versteck für Lebensmittel der Mayas



Wasserreservoir der Mayas



Kleines Amulett, das einen Affen darstellt und vor Ort gefunden wurde. Wir machen das Logo der Plantage daraus


Tikul

Der biodynamische Anbau.

Auf der Plantage von Tikul betreiben wir biodynamischen Anbau.
Es wird veredelt, wenn zunehmender Mond ist, und wir ernten die Kakaofrüchte bei abnehmendem Mond.

Doch in Wirklichkeit ist der biodynamische Mondkalender komplexer als dies.

Biodynamischer Kalender


Den Garten mit dem Mond zu bestellen bedeutet, Pflanzen wie lebendige Organismen und nicht wie leblose Objekte zu betrachten. Pflanzen bestehen zum größten Teil aus Wasser, sie werden folglich direkt vom Mond beeinflusst, genau wie die Gezeiten. Da der Mond Ozeane anhebt, scheint es offensichtlich, dass auch der Pflanzensaft beeinflusst wird. Dies wird außerdem auch in einer Studie dargelegt, die von drei Biologen und Anatom Ernst Zürcher an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich durchgeführt und 1998 in der Zeitschrift „Science“ veröffentlicht wurde.

So kann der interessierte Gärtner in einem Mondkalender die Mondphasen einsehen und den richtigen Zeitpunkt erfahren, um zu säen, den Rasen zu mähen, Blumen zu pikieren, aber auch um zu vermeiden, den Garten beispielsweise am Tag eines Mondknotens zu bestellen. Für Perfektionisten werden in detaillierten Kalenderausführungen die genauen Stunden wichtiger Vorkommnisse, die durchquerten Konstellationen usw. angegeben. Und nach dem Kombinieren dieser Daten kann der ideale Zeitpunkt für bestimmte Gartenarbeiten bestimmt werden.

Prinzip 1: zunehmend oder abnehmend


Der Mondmonat, der 29 Tage und einige Stunden dauert, ist in zwei Teile aufgeteilt:

  1. Zwischen dem Neumond (NM) und dem Vollmond (VM) wird die Mondscheibe jeden Tag größer: es ist zunehmender Mond.
  2. Nach dem Vollmond, wenn die Scheibe bis zum Neumond wieder kleiner wird, ist abnehmender Mond.
  • Man nutzt den zunehmenden Mond um:
    • die Erde zu bearbeiten, zu pikieren und zum Pflanzen und Säen aller Pflanzenarten, die Früchte oder Samen hervorbringen;
    • im Obstgarten Bäume und Sträucher zu pflanzen. Dies wäre auch der Zeitpunkt für Schnitte oder Veredelungen.
  • Der abnehmende Mond ist geeignet, um:
    • alles das zu säen, das keine Samen hervorbringt (Salate, Spinat, Zwiebeln), und um zu ernten;
    • Bäume und Sträucher zu schneiden, wenn man ihren Umfang reduzieren will;
    • die Ernte bei abnehmendem Mond einzuholen, denn dann bleibt sie länger haltbar.

Während einer Vollmondperiode beispielsweise enthalten die Pflanzen einen größeren Wasseranteil, das Wasser wird besser absorbiert und die Keimung und das Wachstum gesteigert. Der biodynamische Kalender empfiehlt daher, möglichst 2 Tage vor Vollmond zu säen.

Zunehmender oder abnehmender Mond?


Frage:
Wie kann man mein Betrachten des Mondes am Firmament wissen, ob er zunehmend oder abnehmend ist?

Antwort für die nördliche Hemisphäre:
wenn er dem Buchstaben a ähnelt, ist er abnehmend. Wenn man dagegen eher ein z erkennt, ist der Mond zunehmend. Dies gilt nur für handschriftliche Kleinbuchstaben!
Es gibt eine andere Mnemotechnik mit den kleinen Buchstaben p und a: Beginn des Mondzyklus


Neumond

primäres Viertel

Vollmond

abschlie
ßendes
Viertel

 

*

p

O

a

 

Sie betrachten die Krümmung des Mondes:

  • Wenn die Kurve einem p (für primäres Viertel) ähnelt, ist er zunehmend.
  • Wenn er einem (kleinen) a (für abschließendes Viertel) ähnelt, ist er abnehmend.

In der südlichen Hemisphäre muss man dies umkehren! Man nehme dann a für zunehmend und z für abnehmend.

Prinzip 2: Zunehmend oder abnehmend

Auch dies ist wichtig zu wissen: zunehmender Mond und abnehmender Mond.
Um es zu vereinfachen variiert die sichtbare Position des Mondes in Bezug auf den Horizont. Im ersten Teil seines 27 Tage und 8 Stunden dauernden Zyklus scheint er „zuzunehmen“ und ca. 14 Tage später „abzunehmen“. Man spricht vom zunehmenden Mond, wenn er „über“ der Sonnenumlaufbahn, und vom abnehmenden Mond, wenn er „darunter“ ist (Achtung, nicht mit dem vorherigen Punkt verwechseln!)

Dieses Phänomen kann geprüft werden, indem man die Position des Mondes in einer klaren Nacht beobachtet. Wählen Sie einen festen Bezugspunkt wie einen Baum, eine Kirche, einen Masten oder ähnliches und notieren Sie genau seine Position. Beobachten Sie am nächsten Tag die Passage des Mondes erneut. Also, höher oder tiefer?

 

  • In der zunehmenden Mondperiode:
    • Steigt der Pflanzensaft in die Äste. Diese Tage sind folglich für alles das geeignet, was sich über dem Boden befindet: veredeln, säen und für das Wachstum der Äste ...
    • Das Wachstum sämtlichen Blattgemüses (Salate, Spinat, Kohl, Mangold …) und des Rasens wird stimuliert.
    • Säen Sie jetzt Rote Beete, Endivien, Chicorée, Gewürzgurken, Salatgurken und Zucchini.
    • Die geernteten Früchte sind saftiger und bleiben länger frisch.
  • In der abnehmenden Mondperiode:
    • Bei abnehmendem Mond ist das Gegenteil der Fall, der Pflanzensaft kehrt zu den Wurzeln zurück. Diese Periode eignet sich folglich für alles, was in die Erde kommt bzw. dort stattfindet (bepflanzen, pikieren, und Stecklinge verwurzeln besser ...), aber auch Schnitte werden dann besser vertragen.
    • Wenn Sie „grünen Dünger“ verwenden, sollte er in dieser Periode eingebracht werden.
    • Es ist auch der richtige Zeitpunkt, um Wurzelgemüse (Möhren, Rüben, Kartoffeln, Radieschen usw.) zu ernten.

ACHTUNG: Der Mond kreuzt die Umlaufbahn der Sonne 2 Mal pro Mondmonat. Diesen Zeitpunkt nennt man Mondknoten, und man sollte den Garten 4 Stunden vor und 4 Stunden nach diesem Phänomen ruhen lassen. Sehr wichtig! Hatten Sie schon einmal Samen gepflanzt, die Tage, ja teils Wochen zu meditieren schienen, bevor manche keimten? Dann können Sie ziemlich sicher sein, dass sie während eines Knotens gesät wurden!
Der Mond umkreist die Erde in einer Ellipsenform. In einem bestimmten Zeitpunkt hat der Mond die Höchstentfernung zur Erde erreicht. Der Mond ist dann im Apogäum.

Ungefähr 14 Tage später hat sich der Mond wieder genähert, er ist zu uns zurückgekommen. Dann ist er im Perigäum (in 360.000 km Entfernung). Zur Information beträgt der Unterschied zwischen diesen beiden Entfernungen 50.000 km. Gönnen Sie sich am Tag des Apogäums und des Perigäums eine Pause. Mindestens 4 Stunden davor und 4 Stunden danach. Wenn sich der Mond im Apogäum befindet, setzt das Keimen bzw. das Wachstum junger Setzlinge aus. Im Perigäum soll die junge Saat zu viel „Druck“ machen.

Ratschlag: Studieren Sie den Mondkalender gut, dort wird alles genau gezeigt. Der Mond kann entweder zunehmend oder abnehmend sein. Verwechseln Sie diese beiden Begriffe nicht.