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Es gibt wenig Informationen über den Ursprungs des Kakaos in Thailand. Man spricht vom Beginn einer Produktion vor etwa 100 Jahren, wobei der Kakao von Malaysia gekommen sein soll.
Die Jahresproduktion ist heute gering: ± 500 t/Jahr. Es sollen ca. 1.200 ha dafür verwendet werden.

Das Chumphon Horticultural Research Center, gegründet in 1960, war von 1974 bis 1996 für den Kakao zuständig.

Heute kümmert es sich hauptsächlich um Kokosnüsse und Kaffee (in enger Zusammenarbeit mit der Firma Nestlé).

Das Center beschäftigt etwa 200 Personen. Sein Ziel ist es, Forschung über Kokosnüsse und Robusta-Kaffee durchzuführen, um den Farmern mit Beratung, moderner Technik und Jungtrieben zu helfen.
Seine Anbaufläche beträgt 280 ha.

Thailand

Sie sind auch im Ökotourismus tätig, und wen es interessiert, kann hier Kontakt aufnehmen:
Chumphon Horticultural Research Center PO Box 3 Amphoe Sawi Chumpton 86130 Thailand
E-Mail: chrcsawi@hotmail.com

Das den Kakao betreffende Projekt begann folglich 1974, und es sollte hauptsächlich ein größerer Ertrag an Kakaobutter, eine gesteigerte Produktion und eine bessere Resistenz gegen die Blackpod-Krankheit erreicht werden.

Zwischen 1979 und 1992 wurden 34 Klone von Forastero und Trinitario getestet.
Die Bohnen mancher Varietäten haben eine helle Purpurfarbe und sind manchmal selbst weiß. Dabei handelt es sich um Criollos aus Costa Rica.

Es ist interessant, anzumerken, dass manche getesteten Kakaovarietäten Kakaofrüchte hervorbringen, die ein Gewicht von 500 g pro Kakaofrucht erreichen, mit 45 Bohnen eines Gewichts von 150 g, was 63 Bohnen pro 100 g getrockneter Bohnen ergibt (während die Norm für eine gute Größe 100 Bohnen pro 100 g getrockneter Bohnen beträgt).
1994 schließlich wurde die Cocoa-Chumphon-Hybride Nr. 1 (Pa 7 x Na 32), alle beide aus der Region von Sabah in Malaysia - Borneo, von den Farmern ausgewählt und eingeführt.

Diese Varietät wird in der Form von Kakaofrüchten (für die Samen) und der Form kleiner Pflanzen verkauft.
Die Techniken für den Erhalt einer gesunden Plantage und die Notwendigkeit einer guten Gärung sowie die Bedeutung des richtigen Trocknens sind in Thailand noch nicht gut bekannt.

In den besichtigten Plantagen gab es etwas Blackpod. Aber es gab sehr viele Kakaofrüchte mit schwarzen Flecken aufgrund des Insekts Helopeltis sp.
Auch Raupen gibt es dort, aber vor allem auch kleine Eichhörnchen und Ratten, die die Kakaofrüchte durchlöchern und die Bohnen essen.

Was auch gewisse Schäden verursacht sind Rindenkrebs "Bark Cancer" und VSD "Vascular Streak Dieback", was an der Spitze der Äste beginnt, um schließlich den ganzen Baum zu befallen.


Eddy Van Belle von Choco-Story mit einer Familie thailändischer Kakaobauern aus der Region von Chumphon.


Cacao Upper Amazone


Cacao Trinitario FCS95
 
Die Farmer haben allgemein auch noch anderen Aktivitäten als nur den Kakao :
- kleine Produktion von Chili
- in einer Farm sahen wir eine Produktion von Holzkohle
- Produktion von Dünger aus Kuhmist (also richtige Kotmaschinen)
- Produktion von Palmen.


Kleine Pimentherstellung


"Dünger-Maschine"


Herstellung von Holzkohle


Palmenernte

Aber die Farmer verbrauchen den Kakao nicht als solchen, weder als Getränk noch in Gelees oder Konfitüren.
Somit ist es schwierig, ihnen die Bedeutung des Geschmacks der Bohne bedingt durch die Varietät und die einer guten Gärung verständlich zu machen.



Bethelnuss


Bethelnuss



Zubereitung des "Bethel-Priems"


Das ist nicht besonders gut


Ein hübsches Haus und sein Tempel


Eine typische Mahlzeit: Fisch, Reis und Hühnersuppe mit Zitronenkraut.

Der Pfeffer

Thailand ist ein wichtiges Erzeugerland von Pfeffer.

In dem von uns besuchten Studienzentrum werden zwei Arten von Pfeffer angebaut. Die Sorte SRI LANKA, die es in der Form von schwarzem und weißem Pfeffer gibt.

Der schwarze Pfeffer wird nach 6 bis 7 Monaten geerntet, keiner Gärung unterzogen und in der Sonne getrocknet.

Der weiße Pfeffer wird nach 7 bis 8 Monaten geerntet, einer
1-wöchigen Gärung in Wasser unterzogen und nach dem Entfernen der Haut folgt das Trocknen.

Die Sorte CEYLAN dagegen wird frisch für die Zubereitung von Speisen verwendet.

95% der Produktion des Pfeffers kommt aus der Provinz Chanta Burin.

Auf jedem Rai Land (der Rai ist eine thailändische Flächenmaßeinheit, die 1.600 m² entspricht) werden pro Jahr 500 kg Pfeffer produziert. Dabei entsprechen 6,5 Rai einem Hektar, die Produktion beträgt folglich pro ha 500 kg x 6,5 = 3.250 kg/Jahr.

Pro Rai zählt man ungefähr 3.200 Pflanzen. Sie werden immer im Abstand von 2 m angepflanzt.
Eine Pfefferpflanze kann 20 Jahre ertragreich sein.

Er darf nicht zusammen mit Kakao angebaut werden, denn er kann von Phytophthora befallen sein, er widersteht dagegen, aber überträgt die Krankheit an Kakao.

Die Pfefferproduktion geht zurück, da es im Land immer wärmer wird.