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  Philippinen

Ein Land :
- mit über 7.000 Inseln, von denen nur 2.000 bewohnt sind,
- mit über 150 Stämmen,
- und das einen Bereich der Welt abdeckt, der 500 km breit und 800 km lang ist.

Man unterscheidet drei geografische Gebiete: Luzon, Visayas und Mindanao. Luzon ist die größte und nördlichste Insel, auf der sich die Hauptstadt Manila und die größte Stadt des Landes, Quezon City befinden. Im Zentrum besteht die dichte Gruppe der Visayas aus den Inseln Negros, Cebu, Bohol, Panay, Masbate, Samar und Leyte. Im Süden ist Mindanao flächenmäßig die zweite Insel; ihre wichtigsten Städte sind Davao, Marawi, Zamboanga und Cagayan de Oro. Im Südwesten von Mindanao liegen die Inseln von Sulu wie Basilan, Jolo und Tawi-Tawi in der Nähe von Borneo. Im Westen der Visayas schließlich erstreckt sich der Archipel von Palawan, der alleine über 1.700 Inseln zählt.

Auf der Suche nach alten Kakaos, deren Ursprung vermutlich auf die spanische Periode der Jahre 1600-1700 zurückgeht, besuchten wir die Insel Mindanao.

Diese Insel zählt 12 Millionen Einwohner, von denen 1 Million in Davao lebt.

Kakao wurde auf den Philippinen im Jahre 1666 von den Spaniern in der Region von Visayas eingeführt.

Die Philippinen waren ein ziemlich großer Produzent (bis zu 40.000 t/Jahr) gewesen, während die Produktion derzeit nur noch 8.000 Tonnen beträgt.

Auf der Insel Mindanao wird am meisten produziert: ± 6.000 Tonnen.

Der Hauptgrund soll sein:
- Der Rückgang des Preises für Kakao und das fehlende Interesse der Bauern.
- Die Umverteilung der Böden vor einigen Jahren, Großgrundbesitzer, von denen einige Kakao produzierten, wurde ihr Land beschlagnahmt und ihren Arbeitern zugeteilt, die dem Produktionsvolumen nicht nachkamen.

Jetzt besteht die Absicht der lokalen Behörden allerdings darin, den Kakaoanbau erneut zu beleben.

Das Land hat ein Pflanzungsprogramm von Millionen Bäumen pro Jahr in Angriff genommen.

Es wird angestrebt, 20.000 Tonnen Kakao pro Jahr zu erreichen.

Wir haben "Kindergärten" mit mehr als 1,5 Millionen Bäumen gesehen.

Während diese gute Absicht in anderen Ländern mit Schwierigkeiten bei der Umsetzung verbunden ist, verfügen die Philippinen und insbesondere Mindanao über wesentliche Vorteile:
- Es gibt eine Schokoladenkultur. Das heißt, dass die Bevölkerung heiße Schokolade trinkt, eine über 400 Jahre alte Tradition!
- Es gibt enorme Flächen mit weit auseinanderliegenden Kokospalmen, was es ermöglicht, dazwischen Kakaobäume anzupflanzen (bis zu 600 pro ha).
Es soll Kokospalmen auf einer Million Hektar geben.
Außerdem liegt der Ertrag der Kokospalmen nur bei 30 bis 50.000 Pesos/Hektar, d. h. 670 bis 1.100 $/ha/Jahr.
- Auch Zuckerrohr bringt nur 30 bis 50.000 Pesos/ha/Jahr.
Während Kakao 100.000 Pesos/ha/Jahr einbringen kann.
Die Rechnung ist folgende: 1.000 Kakaobäume/Hektar.
Jeder Kakaobaum bringt 60 Früchte pro Jahr hervor, das gibt 2,7 kg frische Bohnen oder ± 1 kg getrocknete Bohnen, also ergeben 1.000 Bäume ± 1.000 kg Trockenkakao, der 120 Pesos/kg bezahlt wird, d. h. ± 120.000 Pesos.

Wir besuchten den Stamm Obu Manuvu, der vor Kurzem einige Hektar Kakao anpflanzte.

Wir sahen auch Schoten mit weißen Samen, eine Art Criollo.

Die meisten dieser Bäume waren alt und schlecht gepflegt.
Der Ertrag dieser Bäume war niedrig, d. h. ± 1 kg frische Bohnen pro Baum pro Jahr, d. h. ± 1/3 des Ertrags der anderen.

Außerdem sind diese Bäume mit weißem Kakao anfälliger gegen Krankheiten.

Die Geschichte der Schokolade

Die Philippinen sind das erste Land außerhalb Lateinamerikas, in dem wir eine Tradition des Kakaoverbrauchs fanden.

Die Kakaobohnen werden geröstet, dann blanchiert und zu einer Paste verarbeitet.
Früher in Mörteln aus Stein oder Mörteln aus Holz.
Dann wird diese Paste in Scheibenform gebracht, die "Tableas".

Diese werden dann in Wasser verdünnt, das in einer „Batera“ mit einem „Batidor“ über einem Feuer erhitzt wird.

Es sind noch viele spanische Wörter weit verbreitet, nicht nur im Alltag, sondern auch für den Kakao und seine Verwendung in der Form eines Getränks.

Im 17. Jahrhundert brachten die Spanier den Kakaoanbau auf die Philippinen, und es sind noch Spuren in der Form von weißem Kakao zu sehen, und sie führten auch den Verbrauch von Kakao als Schokoladengetränk ein, was sich bis heute gehalten hat.


Die Stammeshäuptlinge der OBU MANUVU


Ihre neueste Kakaoplantage


Ein Mörtel aus Holz


Bananentransport


Traditionelle Bekleidung


Das Dorf




Trocknen von Kakao auf der Straße


Kinder




Herstellen einer Machete


Verpackter Kakao, um ihn gegen die Ameisen schützen


Der weiße Kakao


Fermentationsbecken




Trocknen


Typisches Haus


Herstellung von Tafeln




Tafeln


Vorbereiten des Getränks




Das Schokoladengetränk wird von "sticky rice" (klebrigem Reis) begleitet


Lokale Atmosphäre