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Die präkolumbischen Völker

1) Die Mayas

Die Zivilisation der Mayas wird in der Regel in drei Zeitabschnitte unterteilt.

Die Vorklassik

Die Vorklassik erstreckt sich von 2600 vor Jesus Christus bis 250 nach Jesus Christus. Ab -2000 erfährt die Zivilisation der Olmeken, der die Mayas zahlreiche Aspekte ihrer Zivilisation verdanken, ihren Aufschwung.

Archäologische Beweise zeigen, dass die Zeremonienarchitektur der Mayas bereits auf 1000 vor Jesus Christus zurückgeführt werden kann. Eine Unterscheidung der Kultur vor den Mayas und der Zivilisation der Olmeken ist sehr schwierig, da beide Kulturen gegenseitigen Einfluss aufeinander ausgeübt haben.

Um 300 vor Jesus Christus vervielfältigen sich die Siedlungen und stellt man eine intensivere architektonische Aktivität fest, was auf einen starken Bevölkerungsanstieg schließen lässt. Erwähnenswert sind insbesondere die Siedlungen Komchén, Cerros und Tikal. Jede Siedlung entwickelt sich als autonomes Gebilde, auch wenn überall die selbe rote Keramik verwendet wird, die den eindeutigen Beweis einer kulturellen Einheit erbringt.

In der sog. "frühen Klassik" zwischen 50 und 250 unserer Zeitrechnung treten Spannungen auf, die, so wird angenommen, auf eine Wachstumskrise oder eine Invasion zurückzuführen sein können. Manche Siedlungen wie Cerros oder Komchén gehen unter, während andere, wie Tikal, sich etablieren.
Die Klassik

Tikal spielt im Anfang der Klassik, die sich durch den Höhepunkt der Mayakultur auszeichnet, eine vorrangige Rolle. Im Jahre 292 wird auf der ersten datierten Mayastele die Vorherrschaft dieser Siedlung über die vollständige Mayawelt beansprucht. Ihre Rolle scheint durch ihre engen Bunde zur großen Metropole Zentralmexikos, Teotihuacán, gestärkt zu sein. Diese Wechselwirkungen kommen in der Architektur, der Keramik und der Skulptur zum Ausdruck.
Mitte des 6. Jahrhunderts erfolgt eine Verlangsamung der Aktivitäten, die sich durch eine Unterbrechung in der Errichtung datierter Monumente bemerkbar macht. Diese Unterbrechung kündigt das Ende der alten Klassik an.
Es dauert nicht lange, bis sich eine Erneuerung um die Stadtstaaten herum organisiert, die um ihr Prestige kämpfen. Die Mayakultur erreicht ihren Höhepunkt, der bis um das 10. Jahrhundert andauern wird.

Die Nachklassik

Die Nachklassik von 900 bis 1516 endet mit der spanischen Eroberung und bedeutet den Niedergang der Städte und das Ende der Monumentalschrift. Kriege, ökologische Katastrophen, Hungersnot oder die Summe mehrerer Faktoren sind die Gründe, die in der Regel zur Rechtfertigung dieses Untergangs herangezogen werden.
Die Mayastädte der Nordebenen Yucatan wie Chichen Itza, Uxmal, Edzná und Coba blühen jedoch noch mehrere Jahrhunderte lang auf. Nach dem Untergang der Dynastien Chichen und Uxmal ist die Stadt Mayapan bis zur Revolte um 1450 das Herrschaftszentrum über die ganze Yucatan-Region. Als hier die Spanier zum ersten Mal Fuß fassten, wurde die Region von kleinen Stadtstaaten beherrscht.

In den südlichen Hochebenen lebt die Mayakultur in kleinen Königreichen wie Quiché fort. Diesem Reich verdanken wir Popol Vuh, einer der bekanntesten Texte der Mayamythologie.
Die Hieroglyphenschrift der Mayas wird weiterhin in den Codices verwendet. Diese Bücher werden mit langen Bändern aus Pflanzenfasern hergestellt, die mit Kalk überdeckt und akkordeonartig gefaltet wurden. Vier dieser Schriftstücke sind erhalten geblieben: die Codices von Dresden, von Paris, der Codices Troano von Madrid und der Grolier.
Um 1520 brechen die Spanier zur Eroberung der Mayagründe auf. Einige Mayareiche liefern jedoch einen unerbittlichen Widerstand, sodass der letzte Mayastaat, das Königreich von Itza in Guatemala, erst 1697 fällt.

2) Die Olmeken haben sich während der Vorklassik Mesoamerikas, genauer gesagt zwischen dem 16. Jahrhundert vor Jesus Christus und 150 unsere Zeitrechung, in einem Gebiet entwickelt, welches sich über den nördlichen Teil des Isthmus von Tehuantepec, den südlichen Teil des Staates Veracruz und den östlichen Teil von Tabasco erstreckt. Hierbei handelt es sich wahrscheinlich um die älteste Zivilisation Mesoamerikas. Die bekanntesten Standorte sind La Venta, San Lorenzo Tenochtitlan, Tres Zapotes, Chalcantzingo und La Mojarra. Die Region, die die Olmeken zwischen dem Golf von Mexiko und den Sierras besiedelten, zeichnet sich durch starke Niederschläge und somit durch zahlreiche Wasserstellen aus (Seen, Flüsse und Sümpfe).

3) Wir wissen nur wenig über das Volk der Zapoteken. Der Beginn dieser Zivilisation wird auf sehr ungenaue Weise auf ein Datum um 1500 vor Jesus Christus festgelegt. Bis zur spanischen Invasion im 16. Jahrhundert war dieses Volk die wichtigste Gruppe im Tal von Oaxaca. Es wird angenommen, dass es am Ursprung zahlreicher Aspekte der mesoamerikanischen Kultur steht, da ihm der Stadtstaat, die Rechenbasis 20, die Bilderrätsel und ein Kalendersystem zu verdanken sind, die manchmal den Olmeken zugeteilt wurden.
Die Archäologen unterscheiden mehrere Phasen in der zapotekischen Zivilisation, die mit der Niederlassung des Volkes in ihrem historischen Zentrum Monte Albán beginnen.

1. Zeitraum: von 500 vor JC bis 200 vor JC. Die Bevölkerung von Monte Albán erreicht rund zehntausend Einwohner mit umfangreichen Erdaufschüttungsarbeiten. Dieser Anstieg ist voraussichtlich auf die Vorherrschaft der Dörfer des Tals von Oaxaca zurückzuführen.

2. Zeitraum: von 200 vor JC bis 250 nach JC. Die Erdaufschüttungsarbeiten nehmen zu, was auf größere Ressourcen schließen lässt. In dieser Zeit erscheinen die charakteristischen Keramikarbeiten der Kultur, in denen der Einfluss der Mayas ablesbar ist. Der Totenkult entwickelt sich mit komplexen Bestattungszeremonien.

3. Zeitraum: von 250 nach JC bis 700 nach JC. Im goldenen Zeitalter der Zapotekenzivilisation werden Monumente errichtet, welche heute noch an ihrem Standort fortleben. Die Dynastie der Zaachila verlegt ihre Hauptsstadt jedoch nach Téozpotlan, während eine theokratische Gesellschaft zum Leben kommt. Der Regengott, Pitao, wird unter vier verschiedenen Erscheinungen verehrt. Zu diesem Zeitpunkt wird die Stadt Mitla gegründet.

4. Zeitraum: von 700 nach JC bis 1000 nach JC. Die Stadt von Monte Albán wird allmählich aufgegeben, was, so wird angenommen, voraussichtlich auf die schwindenden Holz- und Bodenressourcen zurückzuführen ist.

5. Zeitraum: von 1000 nach JC bis 1500 nach JC. Die Gräber der Stadt dienen den hochrangigen Mixteken, die sich im Tal niedergelassen haben, als Friedhof. Das Volk, welches von den Tolteken und Chichimeken Richtung Süden getrieben wird, gerät mit den Zapoteken in Konflikt und erobert ebenfalls Mitla. Im Jahre 1280 besiegelt eine königliche Hochzeit zwischen den beiden kulturähnlichen Völkern eine Allianz gegen die Azteken. Ihr Nachkomme, Cocijo-pij, stirbt im Jahre 1563. Als letzter König der Zapoteken war er Zeuge der spanischen Eroberung.

4) "Teotihuacan" war die größte Stadt des prekolumbianischen Amerikas. Ihr Name bedeutet auf Nahuatl Dort, wo der Mensch zum Gott wird. Der Legende zufolge ist dies der Treffpunkt der Götter, wo sie die Schaffung des Menschen geplant haben.

Diese Bezeichnung bezieht sich ebenfalls auf die Zivilisation, die diese Stadt, die zu ihrem Höhepunkt einen Großteil Mesoamerikas umfasste, dominierte. Damals wurde diese Stadt auch Tollan genannt, ein Name, der Jahrhunderte später auch für die toltekische Hauptstadt Tula verwendet wurde.

Der Stadtbau begann um -300. Zwischen 300 und 600 erreicht die Stadt ihren Höhepunkt, als sie das Zentrum einer einflussreichen Kultur ist. Zu diesem Zeitpunkt bedeckt sie über 13 km² Boden und beherbergt voraussichtlich eine Bevölkerung von über 150.000 Einwohnern, vielleicht sogar 200.000. Archäologischen Funden zufolge wohnten in den Vororten der Stadt auch Menschen aus anderen Teilen Mesoamerikas, wie Mixteken, Zapoteken und Mayas. Die Stadt trieb Handel mit anderen Regionen wie die obsidienische Region.
Die breite Zentralallee der Stadt war von einer beeindruckenden Zeremonienarchitektur gesäumt, die die gewaltige Sonnenpyramide und die Mondpyramide, den Tempel von Quetzalcoatl und zahlreiche weitere weniger wichtige Tempel umfasste.

Im 6. Jahrhundert ist Teotihuacán mit rund 200.000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt der Welt. Die Bevölkerung ernährt sich von den Produkten der bewässerten Felder im Tal und der fruchtbaren Böden des Sees Texcoco, die nach Drainage der Moorgebiete bewirtschaftet werden konnten. Das Salz stammt aus den Salzgruben des Sees, der Ton für die Keramik aus dem Tal und der Stein aus den nahegelegenen Steingruben. Die Ausdehnung des Staates Teotihuacán ermöglicht es ihm, weitere Rohmaterialquellen zu beherrschen (Obsidian aus Pachuca und Otumba). Mehr als 400 Handwerkerstätten sind identifiziert worden, wovon ein Drittel Keramikgegenstände herstellte. Obsidian, Halbedelsteine wie Jade und Onyx und eingeführte Meeresmuscheln für den lokalen, regionalen und "internationalen" Handel verarbeitet. Als Gegenleistung erhält die Stadt exotische Materialien wie Kopal, aromatisches Harz von der Küste des Golfes von Mexiko oder Schwanzfedern des Vogels quetzal venus vom Land der Mayas.

Teotihuacán ist zu dieser Zeit der wichtigste Pilgerort Mesoamerikas. Überall in der Stadt wurden Hunderte Tempel identifiziert sowie Altare mit Weihrauchbrennern aus Keramik und Figuren von Gottheiten in allen Wohnvierteln gefunden. Tlaloc, der Regengott, seine Gattin Chalchihuitlique, die Wassergöttin, und Quetzalcoalt, die gefiederte Schlange, sind die Sinnbilder der Fresken aller Tempel und Paläste.

Bedauerlicherweise verfügen wir nicht über Texte, die direkt aus Teotihuacan stammen. Dahingegen wird die Stadt jedoch gelegentlich in anderen Texten erwähnt, die auf Monumenten der Mayas stehen. Dies beweist, dass der Adel von Teotihuacan herumreiste und Ehen mit lokalen Herrschern einging, die bis zum Honduras reichen. Die Glyphen der Mayas verweisen auf einen Speerwerfer, der voraussichtlich den Kaiser von Teotihuacán symbolisiert, der über 60 Jahre regierte und seine Familie als Könige von Tikal und Uaxactun in Guatemala aufzwang.
Um 650 geht es mit der Stadt bergab und um 750 wird sie, vielleicht durch die toltekischen Eroberer, zerstört und niedergebrannt.

5) Die Tolteken sind ein Volk, das vor allem zwischen 1000 und 1300 nach JC rund um ihre Hauptstadt Tula, nahe Teotihuacán, in Mexiko lebte. Die Azteken gelten als ihre Nachfolger.
Sie hatten sich auf der Zentralebene niedergelassen (in dem Gebiet, das heute von den mexikanischen Staaten Tlaxcala, Hidalgo, Mexico, Morelos und Puebla bedeckt ist). Die Gesellschaft wurde von einer Militärkaste geführt, die an die Stelle der Religionskaste getreten war.
Die Hauptstadt Tula wird 1168 von den Chichimeken eingenommen.

Ihre Symbolik wird heute noch in der Keramik von Mayapán und Matlazinca verwendet.

6) Unter der Bezeichnung Azteken versteht man eine Gruppe von 12 Nahuasstämmen, die die heutige Stadt Mexiko gründeten. Diese Stämme führten ein Nomadenleben, bevor sie auf der Zentralebene Mexikos sesshaft wurden. Den Legenden zufolge stammen sie aus einem Ort Namens Aztlán (die weiße Erde oder je nach der Übersetzung Das Land des Reihers).

Dieser Ort könnte im Nordwesten Mexikos gelegen sein (er wird meistens im Staat Nayarit angegeben). Die Migration der Stämme sei durch einen Vogel verursacht worden, der hoch oben auf seinem Baum tihui sang, was soviel bedeutet wir "lasset uns gehen". Die Azteken befolgten die Anweisungen des Vogels und brachen um 1160 auf. Ein Stuhl aus Schilfrohr, auf dem ein Bild ihres Kriegsgottes oder des Sonnengottes Huitzilopochtli angebracht war, eröffnete den Umzug. Die Historiker verfügen nur über wenig Angaben über diesen Zeitraum der Aztekengeschichte: zahlreiche Informationen beruhen auf spätere Erzählungen des Aztekenadels und die wahrscheinlich verschönert und aus politischen Gründen geändert worden sind.

Im 11. - 12. Jahrhundert erreichen die Azteken die Zentralregion Mexikos. Sie gehören voraussichtlich dem Volk der Chichimeken an, das sich aus sieben Stämmen zusammensetzt und Zentralmexiko zu diesem Zeitpunkt erobert. Die Azteken, der siebte Stamm, kennen zu diesem Zeitpunkt während rund zweihundert Jahren ein besonders ungewisses und unstetes Dasein. Aber es ist genau in dieser Zeit, dass sie sich die landwirtschaftlichen Techniken der Tolteken aneignen, für die sie das Land bearbeiten oder in den Krieg ziehen, und in der ihre religiösen Konzepte und ihr eigener Pantheon zumindest bis zur Reform von Tlacaelel nahezu definitive Züge annimmt.

Um 1256 lassen sie sich erst am Ufer des Sees Texcoco nieder, bevor sie vom König von Azcapotzalco vertrieben werden. Der toltekische Herrscher von Colhuacan erlaubt den Azteken 1299, sich an der Grenze seines Reichs in einem undankbaren Gebiet in der Region von Tizapan niederzulassen, bevor er seine Tochter dem Chef Nopaltzin zur Frau gibt. Dieser verspricht, seine Frau zur "Göttin" zu machen, ein Versprechen, das er hält, indem er ... sie tötet und als Opfergabe schindet. Die Azteken werden erneut verjagt.

Mesoamerikanische Zivilisationen
Zivilisation Zeitraum Ort
Mayas vom 20. Jh. vor JC bis zum 16. Jh. nach JC 1 auf der Halbinsel Yucatán (Mexiko) und bis zum heutigen Guatemala.
Olmeken vom 13. Jh. bis 5. Jh. Vor JC
in der Vertiefung des Golfes von Mexiko, Mexiko.
Zapoteken vom 6. Jh. vor JC bis 8. Jh. nach JC im Staat Oaxaca, in Mexiko (Pazifikseite).
Teotihuacán vom 2. Jh. vor JC bis 8. Jh. nach JC in der gleichnamigen Stadt im Staat Mexiko in Mexiko.
Tolteken vom 10. Jh. nach JC bis 13. Jh. nach JC im Staat Mexiko in Mexiko.
Azteken Vom 14. Jh. bis 16. Jh. nach JC in der Region des aktuellen Mexikos.


Mexico


Das zweite Land, dem Choco-Story, das Schokoladenmuseum in Brügge, im Rahmen seiner großen Reise durch die Kakaoherstellerländer einen Besuch abgestattet hat, ist Mexiko.

Mexiko ist Teil einer großen Zone Zentralamerikas, wo der Mensch zum ersten Mal Kakao konsumierte.

Dabei ist Mexiko aber wahrscheinlich nicht das Land, in dem Kakao zum ersten Mal verzehrt wurde.

Der Kakaobaum stammt aus der Amazonasregion und hat somit bei seiner Verlagerung erst Länder wie Guatemala, Honduras, Belize, …durchqueren müssen.

Das älteste Überbleibsel, das bis heute gefunden worden ist, ist eine Kanne, die uns nach Colha Belize führt.
Diese Kanne stammt aus dem Jahr 500 A.C. und enthielt eine kakaohaltige Flüssigkeit, wie dies aus den Resten in der Kanne geschlussfolgert werden konnte, die Spuren von Theobromin aufwiesen. Die einzige Pflanze, die damals dieses Element

Die Kakaoanbauregion

Wir haben zwei Regionen besucht, Tabasco und Chiapas.

In Tabasco wird der Kakao im Dreieck Comalcalco, Huimanguilo und Conduacan angebaut.

Die Gesamtproduktion getrockneter Bohnen beläuft sich jährlich auf 40.000 t.

Je nach den Marktpreisen leben mehr als 30.000 Bauernfamilien mehr oder weniger gut von diesem Anbau.

Das Preisniveau hängt natürlich von den Kakaopreisen auf dem Weltmarkt ab.

Aus diesem Grund scheut die Region keine Mühen, um den Anbau und die Qualität ihres Kakaos zu verbessern, so dass sie Bio-, Fair Trade- und Herkunftszertifizierungen erhält.

Im Allgemeinen ist die Qualität des Kakaos gut und wir haben mehrere sehr schöne Plantagen besichtigt, die gut

Das Forschungszentrum

Auf der Straße nach Comalcalco befindet sich das Forschungs- und Versuchszentrum.

In diesem Zentrum werden die Kakaobäume ausgewählt, die qualitäts- und mengenmäßig den besten Ertrag geben. Hier wurde außerdem aufgrund von ± 10 Klonen des Trinitario ein Kakaobaum geschaffen, der
· widerstandsfähig ist gegen den Pilz "mancha negra",
· 3.500 kg getrocknete Bohnen pro ha produziert,
· nicht zu hoch wächst,
· nach 1,5 bis 2 Jahren blüht.

Trinitario plant in serre

Trinitario plant in groei bestemd voor aanplantingen

Eine Criollo-Plantage

Der Hof La Joya gehört Señora Clara Maria Echeverria de Hernandez.

Ihre Plantage ist ein Vorbild für Sauberkeit und einwandfreie Instandhaltung.

Sie baut nur Criollo an.


Bloem van de cacaoboom
 


Cacaovrucht
 


Cacaovrucht uitgehold door groene specht


Plant van criollo cacaoboom


Senora Clara Maria Echeverria de Hernandez, eigenares
van de La Joya plantage, en Eddy Van Belle van Choco-Story


Criollo cacaovrucht

Een mooi onderhouden plantage

Fermentierung und Trocknung

Die Bauern liefern ihre frisch geernteten Kakaobohnen an Fermentierungs- und Trocknungszentralen.

Die Region zählt 31 Bearbeitungszentren, die "beneficiadoras" genannt werden.
Im Rahmen eines weitläufigen Modernisierungs- und Sanierungsprogramms werden sie derzeit renoviert oder sogar neugebaut.
Wir haben das traditionelle System beobachten können, das darin besteht, einen Behälter täglich und manuell in den nächsten zu leeren, und das während 7 bis 8 Tagen.

In einem der "beneficiadoras" haben wir ein einfallsreiches Kaskadensystem beobachten können.
Die 6 Behälter für die 6 Fermentierungstage befinden sich übereinander versetzt.
Jeden Tag wurde die Luke des Behälters geöffnet, um den Inhalt in den nächsten zu schütten, wobei selbstverständlich mit dem unteren Behälter begonnen wird.

An den neuen Installationen befinden sich am Eingang Trichter und elektrisch angetriebene Zugwinden.


Vooraan de beneficiadora van Huimanguillo.
Van links naar rechts : Onofre Vonegas Rojas, Samuel Martinez Chavez,
Ing. Hector Hernandez Flores, Eddy Van Belle, Francisco Galindo


Het sorteren van de bonen


De fermentatiebakken in cascade vorm


Fermentatiebakken


Het drogen van de bonen


Bak met gedroogde bonen


Der Direktor der Asociacion agricola de productores de cacao von
Huimanguillo, el Señor Esteban Elias Avalos, und Eddy Van Belle
von Choco-Story, das Schokoladenmuseum in Brügge, bei der Begutachtung von Bohnen

Die Herstellung von Schokolade

Zahlreiche kleine Handwerker stellen die Schokolade noch auf urtümliche Weise her.

Ihre Gerätschaft begrenzt sich häufig nur auf eine Mühle, um die Bohnen zu mahlen.

In einem Metate oder einem kleinen Mixer wird Zucker und ein wenig Vanille, Zimt und/oder Pfeffer hinzugefügt.

Ein typisches Beispiel ist die kleine Produktion von La Luz.
Dieses sehr hübsche Haus im quadratischen Haziendastil mit einem Patio in der Mitte beherbergt ein kleines Museum und einen botanischen Garten.
Das Museum ist zwar klein, zeichnet sich aber durch seine Informationsschilder aus.
Einige der ausgestellten Gegenstände, die hauptsächlich Werkzeuge für die Schokoladenherstellung sind, werden heute noch benutzt.

Besonders beeindruckend war eine wundervolle Holzbütte in Form einer Piroge. Sie ist über 100 Jahre alt und wird heute noch für die Fermentierung der Bohnen verwendet.

Zu den weiteren Gerätschaften gehört eine Schälmaschine, um die Schale der getrockneten Bohnen nach ihrer Fermentierung zu entfernen, eine Mühle, um sie zu mahlen und eine Paste zu bilden, ein Mixer, um Zucker und Zimt unterzumischen, sowie ein Zylinderveredler.

Die Schokolade wird zu Pastillen verarbeitet und in Zehnerpackungen abgefertigt, sobald sie abgekühlt sind.

Die Pastillen werden für die Herstellung von Schokoladengetränken verwendet


Het chocolademuseum La Luz


Een gedeelte van de museumstukken
 


Mevr. Ana Wolter, eigenares van het chocolademuseum La Luz en
Eddy Van Belle van Choco-Story


De fermentatiekuip uitgehouwen uit een boomstam
 


Paneel aan de ingang

Alte Rezepte

In unserem Versuch, uns die Zutaten zu beschaffen, die in den alten Rezepten erwähnt werden, haben wir die lokalen Märkte von Villahermosa, San Cristobal de las Casas und der Stadt Mexico besucht und sind mit einer Kostprobe aller Zutaten nach Hause zurückgekehrt, die wir suchten.

Zu diesen Zutaten gehörten ein Dutzend verschiedene Chilischoten, 3 Sorten sapote chico, blanco, negro (Fruchtsteine oder -kerne, die mit oder anstelle des Kakaos verwendet werden), flor negra oder Vanille, flor de cordel, flor de corazon, flor de palomitas, pimienta negra und gorda (zwei Pfeffersorten) und flor de oreja, das am schwierigsten zu finden war.

Wir haben ebenfalls von einem Kakaoersatz, "pataste" genannt, erfahren, wovon wir saisonbedingt nur eine getrocknete Frucht erhalten konnten.

Auf einer Plantage hatten wird festgestellt, dass die Bäume, die den Kakaobäumen Schatten spendeten, "pataste"-Bäume waren. Der Bauer hatte uns sogar mitgeteilt, dass die "pataste"-Bohnen teurer verkauft werden als die Kakaobohnen selbst.

Choco-Story, das Schokoladenmuseum in Brügge, wird bei einem nächsten Besuch in Mexiko sein Wissen über diesen rätselhaften "pataste"-Baum vertiefen.

Der Quetzal

Dieser wundervolle Vogel, den die Mayas wegen seiner großen grünen Federn jagten, ist heute beinahe aus den Wäldern Guatemalas verschwunden.

Hier einige Fotos des Männchens mit seinem langen, typischen Schwanz, die im Museum von Villahermosa, Tabasco und im Zoo von Tuxtla, aufgenommen wurden.





Nuestro Señor del Cacao

Die Kathedrale im Herzen der Stadt ist eines der schönsten architektonischen Beispiele des katholischen Glaubens, worunter sich auch "Nuestro Señor del Cacao", Unser Herr des Kakaos, befindet.

Die Geschichte des "Señor del Cacao" ist auf das 16. Jahnhundert zurückzuführen, als Hernan Cortez mit dem Bau einer neuen Kathedrale für Neuspanien begann. Für den Bau einer neuen Kathedrale, die der Größe der Kolonie würdig war, wurden die Gläubigen zu Spenden aufgerufen.

Damals galt in Neuspanien ein doppeltes Finanzierungssystem. Einerseits war das spanische Geldsystem eingeführt worden und andererseits galt der Kakao ebenfalls als Währung.

Die Behörden hatten am Eingang der Baustelle der Kathedrale die Statue eines Ecce Homo (die Darstellung Jesus Christus auf einer Dornenkrone) mit einer Urne aufgestellt, um die Gläubigen zu Spenden aufzufordern.

Die Kirchengänger waren beglückt über die Aussicht, zum Bau ihrer Kathedrale beitragen zu können, und gerührt durch die Statue des Ecce Homo und haben die Urne ständig mit ihren Spenden in Form von Kakaobohnen gefüllt. So ist aus der Statue der Herr des Kakaos geworden.




Die Kakaoproduktion in Mexiko 2009

Wie wir vor zwei oder drei Jahren befürchtet hatten, sind die Kakaoplantagen in Mexiko stark von der „Moniliasis“ befallen.

Weder die örtlichen Behörden noch die Farmerverbände haben unseren Warnungen Beachtung geschenkt.

Die „Moniliasis“, ein Pilz, der sehr schnell von einer Plantage zur anderen wandert, hat sich ausgebreitet.

Man hätte ihn aktiv bekämpfen müssen, was nicht der Fall war.

Und dabei ist das ziemlich einfach. Wir haben die zu ergreifenden Maßnahmen aufgelistet.
Dafür muss man seine Plantage jedoch aktiv bearbeiten.

Man muss mindestens einmal pro Woche in der gesamten Plantage die befallenen Früchte abschneiden.
Es müssen die oberen Zweige der Kakaobäume entfernt werden, die die Sonne daran hindern, durchzudringen.
Es muss bewässert werden. Kurz, man muss sich darum kümmern, was nicht oder nicht ausreichend gemacht wird.

Es gibt heute noch 37.000 Kakaoproduzenten in Mexiko mit insgesamt nur 61.000 Hektar Anbaufläche, was einen Durchschnitt von 2 Hektar pro Farmer entspricht. Doch in Wirklichkeit sind es bei den meisten von ihnen weniger, denn es gibt auch Plantagen mit 10, 20 und mehr Hektar.

Die Produktion trockenen Kakaos beträgt heute kaum 300 bis 400 kg pro Hektar.

Die Gesamtproduktion des Landes soll den Behörden zufolge um ± 50.000 bis 25.000 Tonnen zurückgegangen sein, manche sagen jedoch, es seinen nun eher 10.000 Tonnen.

Ungefähr 70% kommen aus Tabasco, 29% aus Chiapas und 1% aus Guerrero und Oaxaca.