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  Malaysia

Ein Land, das zwischen Singapur und Thailand liegt und 27 Millionen Einwohner zählt.

Diese sind folgendermaßen verteilt: 60% Malaysier, 30% Chinesen, 5% Inder und 5% Eurasier, d.h. sie sind unterschiedlicher Herkunft.

Das Land ist in vollem Wirtschaftsboom und entwickelt sich sehr schnell.

Die Hauptstadt Kuala Lumpur ist voller Wolkenkratzer, die einen schöner als die anderen. Und es gibt auch Twin Towers. Die einen sollen von den Japanern, und die anderen von den Koreanern erbaut worden sein. Dies hat eine symbolische Bedeutung.


die "Twin Towers" von Kuala Lumpur 

Das Land ist vor allem bekannt für seine Produktion von Ölpflanzen. Große Teile der Kulturflächen sind mit die Palmen bedeckt.
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Fotos von Palmenbäumen


Es gibt auch eine Kakaoproduktion in den Regionen von Pahang und Muar und auf Borneo in der Region von Sabah (siehe Karte).


 
Ein wenig Geschichte.

Der Kakao wurde in Malaysia zwischen dem 17. und dem 18. Jahrhundert eingeführt.
Die erste überprüfte Spur einer Kakaoplantage führt 1778 nach Malakka.
Die richtige Vermarktung begann allerdings erst 1853 mit der Kultur von Amelonado, eine Kakaofrucht erzeugend, die einer Melone ähnelt, in Jerangua und Terrengganu. Die Fläche betrug etwa 400 Hektar.

Zwischen 1970 und 1980 fand eine bedeutende Entwicklung statt, und dies dank der Verfügbarkeit geeigneter Erde, sehr produktiver Setzlinge und sehr hoher Preise für den Kakao.
Heute sind die Mengen produzierten Kakaos weitaus geringer, obwohl er noch das 3. landwirtschaftliche Produkt ist, das nach dem Palmenöl und dem Kautschuk exportiert wird.
Im Jahre 1990 betrugen die kultivierten Flächen ± 400.000 ha. Jetzt sind es nur noch ± 33.000 ha, von denen 24.000 ha auf kleine Anbauer und ± 9.000 ha auf staatliche Plantagen verteilt sind.

Dabei beträgt die Kakaoproduktion 30.000 Tonnen. Dies ergibt durchschnittlich ± 900 kg pro ha, was nicht schlecht ist.
Bei der Verteilung nach Anbauregionen kommt die malaysische Halbinsel auf ungefähr 9.500 t, die Region von Sabah (Borneo) auf 18.500 t und die Region von Sarawak auf ± 2.000 t.

Zu Beginn und bis 1970 wurde die Produktion in der Form getrockneter Bohnen exportiert.
1972 startete eine kleine lokale Produktion von Kakaobutter und Kakaopulver.
1980 wurden so ungefähr 5.000 t verarbeitet.

Heute gibt es 10 Fabriken, in denen zusammen nahezu 240.000 t verarbeitet werden. Was folglich bedeutet, dass sehr viele Bohnen importiert werden.
Malaysia ist das Land Asiens/Ozeaniens mit der wichtigsten Verarbeitung von Bohnen, gefolgt von Indonesien und Singapur.
Weltweit liegt es bei der Verarbeitung nach Holland, den USA, der Elfenbeinküste und Deutschland an 5. Stelle.

2005 verteilten sich die Exporte folgendermaßen:
- getrocknete Bohnen: 7.000 t.
- Kakaopaste: 8.500 t.
- Kakaopaste, teilweise entfettet: 11.500 t.
- Kakaobutter: 62.500 t.
- Kakaopulver: 58.000 t.
- Schokolade: 13.500 t.

Quality Control

Das Standard and Industrial Research Institute von Malaysia (SIRIM) legte zusammen mit Agenturen aus dem öffentlichen und privaten Bereich Normen fest, die eingehalten werden müssen
- für die Bohnen
- für den Kakaobutter
- für das Kakaopulver.

Vom "Malaysian Cocoa Board" wurde ein Registrierungs- und Lizenzensystem für die gesamte Produktionskette (Farmer, Vermittler, Verarbeiter) eingeführt.
Alle diese Messungen dürften die Qualität des malaysischen Kakaos beträchtlich verbessern.