NL      FR      EN Museum     Kinder     Reservierungen     Online Besuch     Geschichte    
DE      ES Kakao & Co     Rezepte     Projekt     Video
 
Home
Öffnungzeiten
    Eintrittspreise
So finden Sie uns
Links
Kontakt
Presse und Media



Neuigkeiten

Länder





  Choco-Story on Facebook

Choco-Story
 
Belize Brasilien Costa Rica Costa Rica 2 China Dominikanische Republik Guatemala Grenada Indonesien Japan Kuba
Malaysia Malaysia 2 Mexiko 1 Mexiko 2 Mexiko 3 Mexiko 4 Mexiko 5 Nicaragua Panama Panama 2 Peru Peru 2
Philipinnen Senegal Thailand Tikul Tikul 2 Trinidad USA Venezuela Venezuela 2 Venezuela 3 Venezuela 4
Venezuela 5 Vietnam
  Indonesien

Indonesien besteht aus 14.000 Inseln, verteilt über eine Region von 5.000 km auf 2.000 km.
Es zählt (in 2007) 224 Millionen Einwohner.
Über 90% sind Muslime.
Das Land ist eine Republik.

Indonesien ist seit 1945 unabhängig, nach 350 Jahren holländischer Kolonisierung und 3 Jahre (1942-1945) japanisches Joch vorausgingen.
Die ersten Kakaobäume in Südostasien kamen zwischen 1660 und 1670 auf den Philippinen an.

Sie wurden aus Acapulco in Mexiko mitgebracht, wo die Flotte von Manila stationiert war. Sie entwickelten sich gut auf den Philippinen, und bis Ende des 18. Jahrhunderts war der Kakaobaum fest angesiedelt.

Etwa 100 Jahre nach dieser ersten Einführung machte der Botaniker Rumphius eine Aufstellung der Flora der Molukken, unter Einschluss von Minabassa, in 12 Bänden seines monumentalen Werkes Herbarium Amboinense.

Aber der Kakaobaum wird nicht darin erwähnt, was sehr wahrscheinlich bedeutet, dass er noch nicht in Indonesien eingeführt worden war.
Der erste Bericht, der den Kakao in Indonesien erwähnt, stammt aus 1778 und gründet auf der Verleihung eines Preises an diejenige Person, die als erste mindestens 50 Kakaobäume anpflanzen würde.

Dies war Teil eines Plans, um die Produktion des Kakaobaums zu fördern.
Es wird nicht erwähnt, woher die Bäume kamen. Aber es kann davon ausgegangen werden, dass sie aus dem Süden der Philippinen oder aus Minabassa stammten.

Die erste Region, in der bedeutende Mengen produziert wurden, war Minabassa (NO-Celebes), wovon Manado die Hauptstadt wurde.
Dies begann im Jahre 1822. Einige Europäer und Chinesen pflanzten Kakao an, gefolgt von der örtlichen Bevölkerung.
Gegen 1830 erreichten die jährlichen Exporte 50 t.

Aber die Kulturen litten sehr an Helopeltis und der Kakaomotte (Cocoa Pod Borer Moth).
In der Region von Minabassa wurde der Kakaoanbau aufgegeben.
Er kam jetzt von den Inseln Sangir im Norden und von Gorontalo (NW-Celebes).

Von 1850 bis 1880 wurden interessante Mengen von Manado aus exportiert, die aus verschiedenen Regionen Indonesiens kamen.
Es ist eigenartig, zu bemerken, dass der Ursprung der Kakaoproduktion auf der Insel Java auf dem Rückgang der Produktion von Arabica-Kaffee gründet, nachdem dieser von einer Krankheit befallen worden war.

Aber der Kakao wurde wiederum durch Hevea und Robusta-Kaffee ersetzt.
Im zentralen Teil von Java ersetzten die Anbauer den Criollo nach und nach durch den robusteren Trinitario.

Die Bohnensorten.
Der Java-Criollo, auch roter Java bezeichnet, bringt dunkelrote Kakaofrüchte mit weißen Bohnen hervor.
Die DR-Hybride (Djati Roenggo) wurde 1888 aus Caracas, Venezuela, importiert. Die Kakaofrüchte sind blassgrün, nahezu farblos, und werden gelb, wenn sie reif sind. Die Bohnen sind weiß- bis mauvefarben.

Diese Bohnensorte wurde ohne große Differenzierung zwischen den roten Javabäumen angepflanzt.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die robusteren Klone DR gewählt, deren Bohnen weißen waren. Es handelte sich dabei um die DR 1, DR 2 und DR 38.

Sie bringen bis zu 1.000 kg getrocknete Bohnen pro ha hervor. Im östlichen Teil der Insel Java erreichte die Produktion selbst 2.000 t/ha.
Dort waren die gegärten und gerösteten Bohnen heller, was für hellere Milchschokoladen sehr gefragt war.
Diesen Kakao nannte man übrigens auch "Edelkakao".


In 2007 gab es eine Produktion von ± 600.000 Tonnen in folgende Regionen : Sulawesi, Sumatra, Kalimantan, Lampung, Java.
Ungefehr 400.000 Familien lehben davon.

Wir besuchten Plantagen in 2 verschiedenen Regionen.
Die erste liegt zwischen Bandung und Jakarta, nahe Ciajur.





Fermentationskiste in einer Plantage nahe Cianjur




Trocknender Kakao
 

Diese Region ist ziemlich trocken, und die Ernte fällt schlechter aus als üblich. Anstatt 1.000 kg/ha werden ± 700 kg/ha erzielt.
Die Gärung beträgt 2 + 5 Tage. Also 2 Tage zugedeckt und ohne zu rühren, dann 5 Tage in Kaskade.

Das Trocknen verläuft auf großen Gitterrosten, abends und wenn es regnet mit Kunststoffplanen bedeckt.
In dieser Region gibt es eine mit "Mengkudu" bezeichnete Frucht, die den Blutdruck senkt, aber man muss sie reif essen, wobei sie dann sehr stark nach verfaultem Käse riecht.
Für mich jedenfalls ungenießbar.



Die Mengkudu-Frucht, die den Blutdruck senkt


Das ist sehr schlecht, ich bleibe lieber bei meinen Pillen

In den Bergen sahen wir auch kleine Werkstätten, wo Ziegel produziert werden.
Zu dritt produzieren sie 1.000 Rohziegel pro Tag. Danach brennen sie sie 12 Stunden lang.
Interessant dabei ist, dass sie bei der Produktion ihr Markenzeichen einbringen.

Handwerkliche Herstellung von Backsteinen
 

Die zweite besuchte Region liegt 2 Autostunden von Jember entfernt, am östlichen Ende der Insel Java.


Typische Häuser

Plantage in de regio Jember




Eddy Van Belle van Choco-Story en lokale arbeidsters
 

Wij hebben er gekloonde DG1, DG2, DG16 en DG38 aangetroffen.


Sehr interessant zu sehen war die Auswahl der Bohnen nach ihrem inneren Aussehen.
Ein sehr trickreicher Apparat ermöglicht es, 50 frische Bohnen zu schneiden, um zu sehen, wie groß der Prozentsatz an weißen Bohnen ist.

Nach der Gärung, 3 Tage für Bohnen mit großem weißem Prozentsatz, und dem Waschen, und 4 Tage Gärung für die anderen, und nach dem Trocknen, werden Testschnitts gemacht, mit einem ähnlichen Apparat, aber aus Metall.


wie viel weißen Bohnen in dieser Kakaofrucht ?



Auf dem Foto sieht man sehr gut die große Anzahl heller Bohnen. Einige davon sind dunkler.
Alle sind gut gegärt, mit gut getrennten Keimblättern, die sich leicht entfernen lassen.


Die Bohnen sind gut gegärt, getrocknet und sortiert




Ein anderer interessanter Aspekt ist die Entnahme des süßen Pflanzensafts des Kokosnussbaums.
Dieser Pflanzensaft wird nach der Reinigung für mehrere Zubereitungen verwendet, vor allem, um Zucker daraus zu machen.

Dieser sehr muskulöse Arbeiter klettert jeden Tag zweimal auf 47 Kokospalmen.
Schokolade mit Palmenzucker hat einen besonderen, sehr fruchtigen Geschmack.

 


Ernte des Safts der Kokospalme, um Zucker daraus zu machen.



Hinzugefügt zur Kakaopaste gibt dies eine Schokolade mit speziellem Geschmack




Eine Blüte


Heliopeltis, eine Stechmücke, die Kakaofrüchte verdirbt



Die "Schlangenfrucht"




Ein Viehmarkt mit dem Papa und dem Rest der Familie



Reisfelder und Häuser auf dem Weg