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Choco-Story
 
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Choco-Story führt durch die Geschichte der Schokolade, von der Bearbeitung des Kakaos bis hin zur Schokolade selbst
Entdecken Sie das mystische Leben der Mayas und Azteken, die das Schokoladengetränk als göttliches Getränk verehrten.

Hier erfahren Sie, wie die Spanier dieses für sie anfänglich ungenießbare, später dann erfrischende Getränk entdeckten

Erst an den Königshöfen Spaniens und Frankreichs und später ganz Europas gebührte dem gesüßten Schokoladengetränk immer größerer Erfolg.

Hier erfahren Sie alles über das Herstellungsverfahren der Schokolade und was die belgische Schokolade so köstlich macht.

Entwicklung der heißen Schokolade

Dank der heißen Schokolade hat der Kakao die Welt erobert. Dennoch wird er heutzutage meistens nicht in dieser Form verzehrt.

600 v. J.-C: Den Kakaorückständen in den Tonkrügen der Mayas aus Colha (im Norden des heutigen Brasiliens, Zentralamerika) zufolge tranken sie die Schokolade mit viel Schaum.

Vorkolumbianische Zeit: Die Mayas und Azteken lösten den Kakao je nach dem gewünschten Getränk
mit verschiedenen Zutaten (Wasser, Maismehl, Piment, Honig, …) in unterschiedlichen Mengen in heißem Wasser auf.

1519: Hernan Cortés strandet an der Küste des heutigen Mexikos. Die Konquistadoren entdecken das Kakaogetränk.

1527 : Hernan Cortés kehrt mit dem berühmten Rezept für die heiße Schokolade nach Spanien zurück,
welches inzwischen dem Geschmack der Siedler des neuen Spaniens angepasst worden war.
Außerdem hat er die nötige Gerätschaft für die Zubereitung des Getränks in seinem Gepäck:
Schokoladenkanne und Schneebesen.

1615: Anne von Österreich, Infantin von Spanien, heiratet Ludwig XIII und führt schon bald ihre Vorliebe
für die heiße Schokolade am Hof von Frankreich ein.

17. und 18. Jahrhundert: Der Adel und die Aristokratie Europas genießen die heiße Schokolade in vollen Zügen.

1660: Die Hochzeit von Ludwig XIV mit Maria Theresia von Österreich beflügelt die Begeisterung der Kurtisanen
für die Schokolade.

1725: Ludwig XV heiratet Marie Leszcynska. Ihre Vorliebe für die heiße Schokolade wird von ihren Favoritinnen geteilt,
die sie wegen ihrer erotisch anregenden Wirkung verzehren.

18. Jahrhundert: In England wird die Schokolade fortan in Milch und nicht mehr in Wasser aufgelöst.

1825: Erfindung der Entfettung des Kakaos durch Van Houten in Holland.

1828: Van Houten lässt das erste Schokoladenpulver patentieren.

1904: Poulain bringt seine berühmte orange Dose mit Schokoladenpulver auf den Markt.

1914: Einführung in Frankreich von Banania, das Bananenmehl mit Schokoladengeschmack,
welches die Frontsoldaten in den Gräben aufwärmt.

1961: Nach den Vereinigten Staaten nun auch Einführung in Frankreich von Nestlés Nesquick mit Zimtgeschmack,
heute die weltweit meistverkaufte Zubereitung für das Schokoladengetränk.

Ende des 20. Jahrhunderts: Die "traditionelle" heiße Schokolade ist wieder in Mode: Sie wird mit geschmolzener Kuvertüreschokolade zubereitet.

Entwicklung der Schokoladentafel

Die Schokoladentafel ist weitaus jünger als das Schokoladengetränk.

1674: Das Londoner Geschäft Coffee Mill and Tobacco Roll bietet zum ersten Mal Schokolade in Rollen
"nach spanischer Art" zum Verzehr an.

1830: Entwicklung der Gusstechnik. Charles-Amédée Kohler aus Lausanne (Schweiz)
mischt die Schokolade zum ersten Mal mit Nüssen.

1847: Der Guss der ersten Schokoladentafel in England läutet die neue Ära der Essschokolade ein.

1875: Dank der Erfindung der Kondensmilch durch Henri Nestlé entwickelt der Schweizer Daniel Peter
das Rezept der Milchschokolade.

1879: Der Schweizer Rodolphe Lindt entwickelt die Kuvertüreschokolade und das Rezept der Fondantschokolade.

Ende des 19. Jahrhunderts: Menier vermarktet in millionenfacher Ausgabe den kleinen schwarzen Schokoladenriegel,
der in einem Stück Brot gegessen wird.

1984: Der französische Chocolatier Raymond Bonnat de Voiron (Isère) kreiert die erste schwarze Schokoladenkollektion
"Les Grands Crus de cacao".

Ende des 20. Jahrhunderts: Der Wunsch, nach dem Motto "zurück zu den Wurzeln", den originellen
und authentischen Aromen zu finden, und auch die Rückverfolgbarkeit sind voraussichtlich die Gründe,
weshalb - ähnlich wie bei Weinsorten - edle Kakaosorten entstanden sind.