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Schokolade und Gefäßgesundheit

Schokolade verringert die Gefahr auf Herzinfarkt

Menschen, die einen Herzanfall überlebt haben, sind gut beraten, zweimal die Woche Schokolade zu essen. So wird nach Meinung von Forschern die Gefahr verringert, eine Wiederholung zu erleiden. Denn eine schwedische Studie kam zu dem Ergebnis, dass Herzpatienten, die regelmäßig Schokolade essen, die Gefahr um 70% verringern, erneut einen Herzanfall zu bekommen. Selbst wenn wöchentliche nur ein einziges Mal Schokolade gegessen wird, verringert sich die Gefahr der Wiederholung bereits um 50%.

Die Untersuchung verdeutlicht:

Schokolade verringert die Gefahr auf Herzinfarkt

Das Essen von Schokolade kann die Überlebenschancen nach einem Herzanfall beträchtlich vergrößern. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des schwedischen Karolinska-Instituts. Patienten, die nach einem Herzanfall mindestens zweimal die Woche Schokolade essen, verringern den Forschern zufolge die Gefahr, an einer fatalen Herzkrankheit zu sterben, um den Faktor 3, im Gegensatz zu Opfern, die niemals Schokolade zu sich nehmen. Kleinere Mengen sollen außerdem weniger Schutz bieten, was jedoch immer noch besser ist, als sich dem Genuss von Schokolade vollständig zu enthalten. Zusätzlich weisen die Forscher darauf hin, dass die positive Wirkung ausschließlich bei Schokolade festgestellt wurde. Andere Süßigkeiten sollen dabei überhaupt keine Wirkung zeigen.

Relation Kakaoprodukte und niedriger Blutdruck

Frühere Untersuchungen zeigten, dass ein direkter Zusammenhang zwischen einerseits Kakaoprodukten und andererseits einem niedrigeren Blutdruck und einem besseren Blutkreislauf besteht. Auch wurde bereits bewiesen, dass der Genuss von Schokolade bei älteren Männern und Frauen in der Postmenopause die herzbezogene Sterbeziffer vermindert.

Kürzlich hat das Karolinska-Institut erstmals nachgewiesen, dass der Verzehr von Schokolade auch die Überlebenschancen nach einem Herzinfarkt erhöht. Da andere Süßigkeiten keine positive Auswirkung auf die Gesundheit haben, gehen die Forscher davon aus, dass für die größeren Überlebenschancen von Herzpatienten vermutlich die Oxidationshemmer im Kakao verantwortlich sind.

„Unsere Untersuchung untermauert den Beweis, dass Schokolade reich an vorteilhaften bioaktiven Komponenten ist“, so ihre Angaben.

Positive Ergebnisse

Die positiven Ergebnisse der schwedischen Untersuchung hatten nicht nur Männer und Frauen einbezogen, sie wurden auch in allen Altersstufen festgestellt. Allerdings wurde auch darauf hingewiesen, dass noch zusätzliche klinische Tests erforderlich seien, um das Untersuchungsergebnis zu bekräftigen. Zusätzlich sagten die Forscher allerdings auch, dass ein mäßiger Verzehr von Schokolade quasi keine negativen Folgen hat. Hiermit ist das wachsende Gewichtsproblem vieler Menschen gemeint.

AustralischeForscher bestätigen, dass der Verzehr von schwarzer Schokolade bei denjenigen, die an hohem Blutdruck leiden, diesen um fünf Prozent senken kann.
Das Risiko eines Herzanfalls verringert sich damit innerhalb von fünf Jahren um 20 um Prozent. Dies ist das Ergebnis einer australischen Untersuchung. Das Geheimnis sind die in Schokolade vorhandenen Flavonoide, die die Blutfette auf natürliche Weise senken, wodurch das Blut besser zirkuliert und der Blutdruck gesenkt wird.

Die Forscher sind begeistert. „Dies beweist, dass man nicht immer auf Medikamente zurückgreifen muss, um den Blutdruck zu senken, auch die Ernährung kann helfen“, so Karin Ried von der Universität Adelaide. Dies kommt auch den zehn Prozent zugute, die die Medikamente nicht vertragen oder bei denen sie nicht wirken.

Gemäß einer US-Studie könnte der häufige Verzehr von Schokolade das Risiko einer Koronaren Herzkrankheit verringern.

Von Jane Byrne, 21. September 2010

Bei Männern und Frauen wurde der häufige Verzehr von Schokolade mit der geringeren Prävalenz einer Koronaren Herzkrankheit (KHK) in Verbindung gebracht, unabhängig von herkömmlichen Risikofaktoren, wie die Revision einer in den USA ausgeführten Herz-, Lungen- und Blutstudie ergab.

Die Konklusion, veröffentlicht im Journal Clinical Nutrition, stützt sich auf ein Forschungsergebnis, welches die positive Auswirkung von Flavonoiden in Schokolade erkennen lässt.

Und die Autoren, teils Forscher an der Harvard Medical School und der Boston University School of Medicine, argumentieren, dass ihre Ergebnisse kongruent mit einer kürzlich im Deutschen Herzjournal veröffentlichen Studie sind, die zeigt, dass der Verzehr von schwarzer Schokolade mit einem um 39 Prozent geringeren Risiko in Verbindung gebracht wurde, einen Myokardinfarkt und Schlaganfall zu bekommen.

Schwarze Schokolade gehört genau wie Obst und Gemüse, Tee und Rotwein zu den flavonoidreichen Lebensmitteln, wobei der epidemiologische Beweis dadurch erbracht wird, dass deren positiven Wirkungen auf KHK teilweise ihren polyphenolischen Verbindungen zugrunde liegen.

Die Autoren betonen, dass obwohl interventionelle Studien die positiven Wirkungen von schwarzer Schokolade auf Blutdruck und Endothelfunktion zeigten, es tatsächlich begrenzte verfügbare Daten über die Gesamtauswirkungen des Schokoladenverzehrs auf KHK gibt.

So beschlossen sie, auch die Analyse der Daten der an Familien vorgenommenen Herzstudie des National Heart, Lung, and Blood Institute (NHLBI) einzubeziehen.

Methode
Die Wissenschaftler erklärten, dass unter Verwendung einer Querschnittsstudie bei 4.970 Teilnehmern im Alter von 25 bis 93 Jahren anhand eines semiquantitativen Fragebogens die Häufigkeit des Schokoladenverzehrs bewertet wurde. „Wir verwendeten verallgemeinerte Schätzungsgleichungen, um angeglichene Wahrscheinlichkeitsraten zu bewerten,” so die Autoren.

Insgesamt waren an der Kohortenstudie 2.258 Männer und 2.712 Frauen beteiligt. Das durchschnittliche Alter betrug 52,0 Jahre und die KHK-Prävalenz 10,9 Prozent, so die Forscher weiter.

Konklusion
Die Forscher fanden heraus, dass Beweise für einen gegenläufigen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit des Verzehrs von Schokolade und der KHK-Prävalenz bei wenig detaillierten und adjustierten Modellen vorlägen.

Beim vollständig adjustierten Modell hatten Personen, die mehr als fünf Mal die Woche Schokolade verzehrten, eine 57 Prozent geringere KHK-Prävalenz im Vergleich zu denjenigen, die keine Schokolade verzehrten.

„Der Ausschluss von Personen mit Diabetesprävalenz oder auf Abmagerungsdiät machte diesen Vergleich noch deutlicher,” fügten sie hinzu.
Außerdem wurden ähnliche Zusammenhänge zwischen Personen, die über 60 Jahre alt oder jünger und denjenigen beobachtet, die über 60 Jahre alt waren. Und es konnten ähnliche Beziehungen zwischen Rauchern und Nichtrauchern hergestellt werden.

Grenzen der Studie
Die Forscher geben jedoch zu, dass ihre Querschnittsstudie es nicht zulässt, eine kausale Inferenz zu ziehen. „Außerdem ist die Inhärenz von Fehlklassifikation und die Verzerrung bei Selbstangaben über den Verzehr von Schokolade zu berücksichtigen, und wir sind nicht dazu in der Lage, schwarze Schokolade von Milch- oder Lightschokolade zu unterscheiden,” erklärten sie.

Doch die Autoren betonen auch, dass die Unmöglichkeit, einen Unterschied zwischen den verschiedenartigen Schokoladensorten zu machen, zu einer Unterbewertung des wirklichen Zusammenhangs zwischen dem Verzehr von Polyphenol in Kakao/Schokolade und KHK hat führen können.

Und sie sagen, dass die Samplegröße (die meist auf bevölkerungsbezogenen Studien beruht), das Vorhandensein multipler KHK-Risikofaktoren und der multizentrische Charakter der Studie deren Stärken bilden.

Was macht Schokolade für mich?

Wie bei anderen Lebensmitteln ist es wichtig, zu wissen, wie Schokolade Ihren Körper beeinflusst.
Schokolade hat zahlreiche wohl tuende Eigenschaften, aber wie Rotwein… IST SIE IN MASSEN ZU VERZEHREN!

Polybenzole
Diese Polybenzole werden Flavonoide bezeichnet.

Schokolade enthält doppelt so viele Polybenzole als Rotwein und dreimal mehr als grüner Tee.

Polybenzole haben oxidationshemmende Eigenschaften, was bedeutet, dass sie die „freien Radikalen” neutralisieren, die in der Luft, beim Rauchen im Körper, in der Verschmutzung und im Sonnenlicht vorhanden sind.

Freie Radikale sind kleine aktive Moleküle, die Schäden an Zellen des Körpers verursachen. Sie sind krebserregend und eine beträchtliche Ursache fürs Altern. Anders gesagt ist Schokolade heilsam beim Kampf gegen Krebs, und sie dient als Anti-Aging!

Sie trägt zu einer gesunden Funktion des Herz-Kreislauf-System bei, da sie die Gefahr mindert, dass sich Blutklümpchen an den Arterienwänden bilden, was das Risiko von Durchblutungsstörungen und folglich von Gehirnschlägen verringert.

Sie hat dieselbe Wirkung wie eine kleine Menge Aspirin für die Behandlung eines guten Blutkreislaufs.

Schwarze Schokolade enthält mehr Flavonoide als Milchschokolade.

Theobromin
Theobromin wirkt leicht anregend.

Es ist bekannt dafür, Erkältungen vorzubeugen.

Es hat eine leicht harntreibende Wirkung (erhöht die Harnproduktion).

Daher ist Schokolade für Tiere wie Hunde, Katzen, Papageien und Pferde toxisch.

Koffein
Koffein wirkt anregend.

Die in Schokolade enthaltene Menge an Koffein ist sehr gering und liegt weitaus unter der von Kaffee, Tee oder Cola.

Phenylethylamin
Phenylethylamin ist ein leichtes Antidepressivum.

Es wird auch „love chemical” bezeichnet, denn es wirkt anziehend, erregend, berauschend und euphorisch.

Bestimmte Kulturen in der Karibik verwenden Schokolade vermischt mit Kandiszucker als Aphrodisiakum bei Hochzeiten.

Wenn diese Mischung in großen Mengen verzehrt wird, kann sie halluzinogene Wirkungen haben.

Sie regt das im Körper vorhandene Dopamin und Adrenalin an, was zu einer Beschleunigung des Blutkreislaufes führt und die Nervenzentren der Lust im Gehirn stimuliert.

Serotonin
Schokolade erhöht den Gehalt an Serotonin im Gehirn, was Depressionen und die mit dem Vor-Menstruationssyndrom verbundenen Symptome lindert.

Vitamine und Mineralstoffe
Sie enthält viel Magnesium (mindert die mit dem Vor-Menstruationssyndrom verbundenen Symptome), Calcium, Eisen, Zink, Kupfer, Kalium und Mangan.

Sie enthält die Vitamine A, B1, B2, B3, C, E und Pantothensäure.

Diese Elemente bewirken den Erhalt des Blutdrucks, versichern einen guten Blutkreislauf und erhalten das Herz in guter Form.

Tryptophan
Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure, die das Risiko von Herzanfällen mit der Produktion von Serotonin, einem Neurotransmitter, mindert.

Ihrerseits setzt diese Aminosäure Endorphine frei, also natürliche, im Körper vorhandene Mittel zum Lindern von Schmerzen.

Fördert das Entspannen

Vermindert Schmerzgefühle (Antalgikum)

Eines der natürlichen Schmerzmittel (Endorphine), die im Anandamid frei werden, wirkt wie ein Cannabinoid, was es ermöglicht, die „Klimax der Schokolade” zu erreichen.

Wenn Arzneimittel verwendet werden, um Schmerzgefühle im Gehirn zu lindern, vergeht die Lust auf Schokolade (und andere Süßigkeiten), was die Abhängigkeit von Schokolade gut belegt.

Programm in 12 Schritten für von Schokolade abhängige Personen… LASSEN SIE SCHOKOLADE NIEMALS MEHR ALS 12 SCHRITTE WEIT ENTFERNT LIEGEN!!! (Terry Moore)

Die Haut der Kakaobohne
Der äußere Teil der Bohne hat besondere Eigenschaften, die Bakterien im Mund und Karies bekämpfen.

Dieser Extrakt wird vielleicht eines Tages Lösungen für Mundspülungen und Zahncremes hinzu- und in Schokolade erneut eingefügt werden, um die Pflege unserer Zähne zu verbessern.

Schwangerschaft
Säuglinge, deren Mütter jeden Tag Schokolade zu sich nehmen, sind aktiver und reagieren positiver (sie lachen mehr und sind vergnüglicher).

Sie stehen neuen Situationen weniger ängstlich gegenüber als Säuglinge, deren Mütter keine Schokolade essen.

Dies lässt sich dadurch erklären, dass Schokolade entspannt und Wohlbefinden auslöst.

Schokolade wird als bioaktiver Bestandteil betrachtet, denn sie fördert Wachsamkeit, ist schmerzlindernd und wirkt auf das Wohlbefinden.


Schokolade ist gut für die Gefäßgesundheit

Nachdem die antidepressiven und gefäßschützenden Wohltaten des Kakaos hervorgehoben worden sind, folgt nun eine Untersuchung, die diesen Mechanismus erörtert. Dabei sollen die Flavonoiden in der Schokolade und insbesondere das Epicatechin eine entspannende Wirkung auf die Arterien haben.

Die große Familie der Flavonoiden

Die Einflüsse der Schokolade auf die Gefäßgesundheit wird den Flavonoiden zugeschrieben, die im Kakao enthalten sind. Diese Substanzen bilden eine reichhaltige Sparte an natürlichen Komponenten, die zur Familie der Polyphenole gehören. Ihr positiver Einfluss auf die Gesundheit ist ursprünglich durch ihre Präsenz im Wein hervorgehoben worden, dank der berühmten Tannine.

Entspannung der Gefäße

Um den Mechanismus genauer erörtern zu können, demzufolge der Kakao die Gefäßgesundheit beeinflusst, haben Forscher eine Untersuchung durchgeführt, in denen mehreren gesunden Testpersonen verschiedene Kakaogetränke verabreicht wurden. Die Getränke unterschieden sich durch die enthaltenen Flavonoide und deren Konzentration.
So wurde festgestellt, dass lediglich das Schokoladengetränk reich an Epicatechin einen entspannenden Einfluss auf die Blutgefäße ausübte.
Zur Bestätigung dieser Entdeckung haben die Teilnehmer/innen in einer zweiten Testreihe entweder ein Placebo oder eine Lösung erhalten, die nur von Kakao abgeleitetes Epicatechin enthielt. Nur bei den Testpersonen in letzterem Fall wurde eine Gefäßreaktion festgestellt, die identisch war mit der Reaktion der Personen, die ein schokoladenreiches Getränk getrunken hatten.

Schlussfolgernd kann behauptet werden, dass Epicatechin das Flavonoid ist, welches für den positiven Einfluss des Kakaos auf die Gefäßgesundheit verantwortlich ist.
Auch wenn insbesondere im Kakao ein hoher Gehalt dieses Moleküls enthalten ist, findet man es ebenfalls in Früchten, Gemüse, Rotwein und grünem Tee wieder.

14.02.2006
Dr. Philippe Presles, angepasst durch C. De Kock, Journalist für Gesundheitsfragen

Die Schokolade: ein neues Wundermittel für Diabetes, Gehirnschlägen und vaskuläre Demenz

Forscher haben im Kakao Antioxydanten entdeckt, die die Behandlung von Diabetes, Gehirnschlägen und vaskulärer Demenz verbessern könnten …

In den vergangenen zehn Jahren sind die Ernährungsvorteile der Schokolade durch die wissenschaftliche Forschung gänzlich überprüft worden. Schwerpunkt dieser Überholung: Die Hervorhebung des außergewöhnlichen Reichtums an Polyphenolen, d.h. Antioxydanten im Kakao und somit auch in der Schokolade.

Für den Vergleich kann angegeben werden, dass schwarze Schokolade reichhaltiger an Antioxydanten wäre als die meisten Früchte und vor allem als Rotwein, dessen einvernehmend anerkannte Wohltaten fürs Herz insbesondere von den zahlreichen wie auch komplexen Molekülen abhängig sind.

Die ersten Erkenntnisse haben - als bei einem Glas Rotwein - ergeben, dass der Kakao und die schwarze Schokolade eine "gefäßschützende" Wirkung haben. Neueste Arbeiten haben erwiesen, dass die Polyphenole der Schokolade künftig ebenfalls zur Behandlung von Diabetes, Gehirnschlägen (AVC) und vaskulärer Demenz eingesetzt werden könnten.

Wissenschaftler, die für einen der größten Schokoladenhersteller weltweit arbeiten, haben erklärt, dass diese Moleküle sogar bald schon für die Entwicklung neuer Medikamente in der Pharmaindustrie verwendet werden könnten!

Von der Schokolade zur Tablette

"Wir verfügen heute über immer mehr beständige klinische und experimentelle Daten über die betreffenden Moleküle, nämlich die Flavanole des Kakaos", erklärt Herr Dr. Norm Hollenberg, Professor der Medizin an der Harvard Medical School und einer der ersten Forscher, der die therapeutische Wirkung der Kakao-Flavanole entdeckt hat.

Heute wissen wir mit Gewissheit, dass insbesondere diese Moleküle verantwortlich sind für die reduzierende Wirkung der Thrombozytenaggregation, eine ähnliche Wirkung wie das blutverdünnende Aspirin, und somit das Risiko der Bildung von Blutklumpen, d.h. einer Thrombose verringern. Diese Entdeckung hat ausschlaggebende Folgen auf pharmazeutische Anwendungen.

Neue klinische Tests haben ebenfalls ergeben, dass die Flavanole des Kakaos den Blutfluss in gewissen Schlüsselbereichen des Gehirns erhöhen können, was eine potentielle Lösung für die Behandlung von Gefäßerkrankungen bei älteren Personen wie insbesondere die vaskulärer Demenz und Gehirnschlägen bieten kann.

Auch für Diabetiker von Vorteil!

Die Wirkung der Kakao-Flavanole endet jedoch nicht hier. Studien haben ergeben, dass sie ebenfalls den Blutdruck bei Diabetikern mit überhöhtem Blutdruck entscheidend senken können. Diese Wirkung ist auf die durch die Kakao-Flavanole hervorgerufene bessere Synthese des Stickstoffmonoxyds in den Blutgefäßen zurückzuführen, was die Bluttransfusion erhöht. Mit anderen Worten, man beobachtet eine Erweiterung der Arterien und den Rückgang des Blutdrucks …

Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Kakao-Flavanole positiv bei der Behandlung von schweren Gefäßkomplikationen in Verbindung mit einer langanhaltenden Diabetes eingesetzt werden können … Ein erstaunliches Ergebnis für ein Nahrungsmittel, dass dieser Personenkategorie seit langem vorenthalten wird …

Das bedeutet aber nicht, dass durch diese Untersuchungen ein übermäßiger Schokoladenverzehr erlaubt ist! Einerseits sind die Wirkungen vor allem vom Verzehr schwarzer Schokolade abhängig, der in der Regel eher begrenzt ist, und andererseits ist und bleibt dieses Nahrungsmittel reichhaltig an Fetten und Zucker und somit an Kalorien … Wie beim Rotwein ist auch die Schokolade mit Maß zu genießen!

16.08.2005
Nicolas Rousseau, Diätetiker-Ernährungsberater