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  Die Dominikanische Republik

Dieses Land führt seit Jahrhunderten Kakao aus, besonders nach Spanien und Mexiko. Doch es war erst ab 1864, dass man den Kakao als wichtiges Element des Exporthandels des Landes betrachtete.

Vor dem Orkan Georges lag die Produktion immer über 50.000 Tonnen. Aber 1998 beschädigte eben dieser Orkan ± 36% der kultivierten Flächen sehr stark.

Daraufhin produzierte das Land 1998 und 99 ungefähr noch 26.000 Tonnen.

Allerdings steigt die Produktion jedes Jahr wieder an, und sie erreicht nahezu wieder 50.000 Tonnen.

Ein großer Prozentsatz des exportierten Kakaos wird Sanchez bezeichnet, dieser ist nicht fermentiert. Sanchez kommt vom Namen eines Hafens im Norden des Landes.

Bemerkenswert ist dabei, dass nicht fermentierter Kakao hauptsächlich in die Vereinigten Staaten exportiert wird, wo man ihn verwendet, um Kakaobutter daraus zu machen.

Ein wesentlich geringerer Teil, ± 10% der Produktion, wird fermentiert und unter dem Namen Hispaniola verkauft, das ist der ursprüngliche Name der Insel.

Über 40.000 Familien hängen direkt vom Anbau des Kakaos ab.

Die Mehrheit der Bauern verfügt nur über 3 Hektar, was ± 1 Tonne getrockneten Kakao pro Jahr ergibt.

Zu bemerken wäre, dass die Landflächen in tareas (1 ha = 2,2 tareas) ausgedrückt werden, was dem entspricht, was ein Arbeiter bebauen kann (tarea = Aufgabe).

In der Dominikanischen Republik besuchten wir Kooperativen und unabhängige Gesellschaften, gut organisiert und mit wirklicher Sorge um die Rückverfolgbarkeit jedes Warenpostens frischer Bohnen, der ihnen geliefert wird, und mit einem wachsenden Interesse für gut fermentierten Kakao guter Qualität.





Die Fermentierung dauert allgemein meist 5 Tage für Kakao vom Typ Trinitario.

Das Trocknen findet auf Gitterrosten und geschützt mit Kunststoffplanen statt.

Unterwegs besichtigten wir ein Keramikatelier, wo u.a. Riesenstatuen hergestellt werden.









Hungrig nahmen wir den Lunch am Straßenrand.
Schwein + gekochte Banane. Interessanterweise ähnelte der Geschmack der Bananen sehr stark dem unserer Kartoffeln.