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  Costa Rica

Die Kakaoproduktion in diesem Land hat stark nachgelassen, was auf mehrere Faktoren zurückzuführen ist.
Allen voran ist eine Pilzinfektion Namens "Moniliasis" daran Schuld, dass zahlreiche Anpflanzungen vernichtet wurden. Die Vorbereitung auf und die Information der Bauern über diese Baumerkrankung war zu lückenhaft, um sie erfolgreich bekämpfen zu können. Außerdem war der Kakaopreis derart gesunken, dass die Bauern sich anderen Kulturen wie dem Bananen- oder Ananasanbau zugewandt haben.

Im Ergebnis bedeutete dies ein Produktionsrückgang von rund10.000 t Kakao auf knapp 1.500 t Kakao.

Der größte Anteil des in Costa Rica angebauten Kakaos gehört der Sorte Trinitario an.
Die drei Kakaoanbauregionen sind Upala, nahe der nicaraguanischen Grenze, Limon und Cahuita, nahe der panamaischen Grenze.



In der Region Limon haben wir drei Trinitario-Sorten gesehen: eine grüne Sorte, die grün bleibt und eine leichte Gelbfärbung aufweist, eine Sorte mit roten Kakaoschoten, die sich gelb färben, sobald sie reif sind, und eine dritte Sorte, die von grün nach gelb wechselt.





Was den Wind- und Sonnenschutz anbelangt, haben wir festgestellt, dass der Eukalyptusbaum häufig windabweisend eingesetzt wird.
Der Leucaeria-Baum der Familie der Hülsenfrüchte wird als Sonnenschutz verwendet, da sein Laub nicht sehr dicht ist und somit die Sonne durchlässt, was bei der Bekämpfung des vernichtenden Pilzes ausschlaggebend ist. Seine kleinen Blätter werden mühelos weggeweht und bilden keine Laubansammlung am Stamm des Kakaobaumes.

Weitere, zu diesen Zwecken verwendete Bäume sind Leurel, Cedro, Corobolo, Ronron und Cenisaro.

Der Bananenanbau ist nur schwer mit dem Kakaoanbau vereinbar, da die Bananen bei der Ernte keinesfalls beschädigt werden dürfen, was wegen der Kakaoplantagen sehr schwierig ist.
Dieses Hindernis besteht jedoch nicht mit der Sorte "Platano", die daher als Sonnenschutz auf Kakaoplantagen angepflanzt werden kann.




Der Kakao wird zwei Mal jährlich geerntet. Die erste, wichtigste Ernte findet von November bis Januar statt. Von Mai bis Juni findet eine kleinere Ernte statt.


Pro Hektar werden rund 1.100 Bäume angepflanzt, die einen Ertrag von 1.500 kg/ha erbringen.

Angesichts des wiederauflebenden Interesses für den Kakaoanbau bei den Bauern des Landes sowie auch der steigenden Nachfrage an Originalkakaos weltweit, nimmt die Kakaoproduktion in Costa Rica erneut zu.









Bei unserem Besuch haben wir - und dies sei nebenbei gesagt - ein Faultier in einer Baumspitze beobachten können.

Auf der besichtigten Plantage leben davon 5 oder 6. Sie werden von einer Person betreut/überwacht, die durch das Museum von Milwaukee, USA, für seine Arbeit vergütet wird.